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Cover #11

Folge #11 · 17.02.2026 · 2 Std 11 Min · mit Senam Adjamah

Glaube, Verlust & Gottes Treue

Ein Gespräch mit Senam Adjamah.

Intro
0:00 / 2 Std 11 Min

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Darum geht's

Manchmal wird der Glaube nicht trotz des Schmerzes stark, sondern mitten darin. Senam Adjamah erzählt in dieser Folge offen von seinem Weg – von Togo nach Deutschland, von kulturellen Wurzeln und einem frühen Hunger nach Wahrheit bis hin zu einer ganz persönlichen Beziehung zu Jesus. Besonders berührend wird es, als er von schweren Verlusten in seiner Familie spricht: In kurzer Zeit mehrere Geschwister zu verlieren hat seinen Glauben geprüft – und zugleich vertieft. Es geht um Trauer, die man zulassen darf, um Vertrauen, das trotzdem bleibt, und um die Kraft echter Gemeinschaft. Wenn du gerade durch eine schwere Zeit gehst, ist diese Folge eine ehrliche Ermutigung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Glaube kann gerade durch Verlust tiefer werden – nicht erst, wenn der Schmerz vorbei ist.
  • Trauer zulassen und Gott vertrauen schließen sich nicht aus.
  • Gemeinschaft trägt durch das, was man allein nicht tragen kann.
  • Gottes Treue zeigt sich oft mitten in der schweren Zeit, nicht erst danach.
  • Der eigenen Geschichte und den eigenen Wurzeln darf man begegnen – Gott führt Schritt für Schritt.
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Kapitel

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  1. 0:00Intro
  2. 0:41Der Wert von Offenbarung
  3. 2:39Die Suche nach Identität
  4. 10:14Der Weg nach Deutschland
  5. 15:17Wurzeln in Togo
  6. 17:05Die deutsche Staatsbürgerschaft
  7. 19:10Glaube und Familie
  8. 20:48Die Entdeckung des Glaubens
  9. 29:14Der Weg zur persönlichen Erweckung
  10. 38:44Gottes Liebe neu entdecken
  11. 40:42Offenbarung und Glaube
  12. 51:29Musik als Ausdruck des Glaubens
  13. 54:42Der Einfluss der Gemeinde
  14. 59:12Identität in Christus finden
  15. 1:04:45Gottes Führung durch Lebensphasen
  16. 1:07:34Ein Herz für Menschen
  17. 1:12:01Wie betet man richtig?
  18. 1:14:45Gottes Stimme hören
  19. 1:15:16Gottes Gegenwart erleben
  20. 1:20:10Trauer und Hoffnung
  21. 1:44:26Gottes Treue in schweren Zeiten
  22. 1:51:37Trauer zulassen und Heilung finden
  23. 1:52:39Die Bedeutung von Gemeinschaft
  24. 1:57:12Glauben im Alltag leben
  25. 1:58:54Musikprojekte und Gottesdienstvorbereitung
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Transkript

läuft beim Hören mit · 1877 Zeilen

Senam Dann weiß ich, alle, was ich durchgemacht habe, alle, was ich erlebt habe,

Senam ich habe keinen anderen Weg. Mein Weg ist nur Jesus.

Benny Und dann weiß ich noch, als ich dieses, ich bin was wert, dieses Moment hatte,

Benny wow, krass, ich bin was wert.

Benny Und das war für mich so diese Offenbarung, die Gott mir gegeben hat,

Benny diese persönliche Offenbarung.

Senam Endlich habe ich erkannt, dass Gott gut ist.

Senam Das Leben geht weiter. Der will es immer noch zeigen, der will es immer noch

Senam machen, aber das Leben geht weiter.

Benny Hi, Senam. Schön, dass du da bist. Danke für deine Zeit. Volles Privileg,

Benny dich hier zu haben, unseren Meister der Veranstaltungen aus der CMWG.

Benny Geht's dir gut?

Senam Mir geht es gut. Ich freue mich auch, hier zu sein.

Benny Sehr schön, sehr schön.

Senam Danke, dass du an mich gedacht hast.

Benny Voll gerne. Es ist voll cool. Du bist voll die Inspiration für Julia und für

Benny uns, muss man schon sagen. Ja, voll, was du und Sarah aufgebaut hast,

Benny wirklich mit den Events und so.

Benny Und auch wirklich diese Professionalität, schweres Wort.

Benny Einfach, finde ich, ja klar, man kann immer besser werden. Aber lass es uns

Benny so sehen, wie Gott es sieht.

Senam Okay, danke. Gott fühlt.

Benny Ja, genau. Ich meine, klar, man weiß, aus der technischen Perspektive weiß man,

Benny man kann viel noch machen. Aber an sich so dieser Maßstab, finde ich,

Benny den kann man da wirklich sagen, den wir haben wollen.

Benny Ich glaube, da kommen wir hin. Aber ich würde sagen, dass es einfach ein guter Anfang ist.

Senam Es geht gut Luft nach oben. Auf jeden Fall.

Benny Aber ich würde trotzdem sagen, dass wir versuchen, das professionell zu machen.

Benny Und das ist eine Inspiration, weil einfach, es muss ja auch irgendwo ein bisschen,

Benny wie sagt man, realistisch sein.

Benny Also sagen wir mal so, man kann ja nicht anfangen und alle können auf einmal

Benny alles, sondern wir wachsen gemeinsam. als Gemeinde.

Benny Ich glaube, so fängt es an und dann geht es Stück für Stück weiter und dann,

Benny wer weiß, wer weiß, wie und was Gott vorhat.

Benny Genau. Ansonsten, das hatte ich dir vergessen, vorher zu sagen,

Benny ist auf die Kamera schon, aber nicht so schlimm.

Benny Wenn ich manchmal hier unten schaue, dann ist es, weil ich gerade was mit der

Benny Julia schreibe, aber nicht davon ablenken lassen.

Senam Alles gut. Wir haben Zeit.

Benny Genau, dann ist es, genau. Dann nicht wundern, wenn ich, ich höre dir zu,

Benny aber es kann sein, dass ich kurz irgendwas schreiben muss oder so. Genau.

Benny Ja, ich habe...

Benny Ich habe ein bisschen Recherche gemacht, um mal zu schauen, was man so im Internet

Benny über dich findet. Man findet ja gar nichts über dich.

Senam Das ist gut so. Mit Absicht.

Benny Also ich habe was gefunden, aber wollte fragen, hast du mit Absicht geschaut, dass man wenig findet?

Senam Also wegen meinem Namen ist es schwer, über mich was zu sehen.

Senam Viele wissen nicht, dass ich Sinnam heiße. Du hast gesehen, ich habe drei Vornamen.

Senam Ja, ja. Und dann manche Szenen geben Koblavi ein und dann die haben nichts.

Senam Wenn du Szenen eingibst, dann hast du einige Sachen über mich.

Benny Ja, was ich gefunden habe, war von, war das Dekret von Togo.

Benny Von dem 2011, wo sie quasi gesagt haben, dass du jetzt nicht mehr Staatsbürger bist von Togo.

Senam Genau.

Benny Und dass das quasi ein präsidentiales Dekret war. Da waren ganz viele Namen da.

Benny Und auch dein Name und dann stand da Monique drauf und sowas.

Senam Ja, das ist so bei uns, bevor du, ich muss meinen Pass abgeben.

Senam Um das zu bekommen, muss ich meinen,

Senam Wie soll man das am besten? Staatsbürgerschaft? Staatsbürgerschaft einfach abgeben,

Senam aber der Präsident selber muss unterschreiben.

Benny Das ist schon krass.

Senam Ja, genau.

Benny Krass. Und warum ist das so?

Senam Weiß es nicht, weiß es nicht. Es ist ein langer Prozess, aber jeder muss durch.

Benny Das war, damit du die deutsche Staatsbürgerschaft haben kannst?

Senam Genau, so ist es. Wie die das da gemacht haben, weiß ich es nicht.

Senam Aber in der Schweiz ist es nicht so, aber in Togo, in der Efebeinküste ist es

Senam auch genauso, in Kamerun auch so.

Senam Nicht der Präsident, aber du musst deinen Pass quasi abgeben.

Senam Aber bei uns ist so der Präsident selber.

Benny Ja, krass. Ja, weil online, wenn man dich recherchiert, dann das findet man, dieses Dokument.

Benny Dann LinkedIn-Profil findet man. Und dann unten ein Beitrag,

Benny der hinter einer Payball ist, aus 2002.

Benny Wo dann stand, irgendwie aus der baderischen Zeitung, stand dann Senam Ajama,

Benny war der Highlight des Abends.

Senam Hast du gesehen, ja.

Benny Es war Internet Payball, das heißt, ich konnte es nicht ganz lesen,

Benny aber da wollte ich dich fragen, was ist das gewesen?

Senam Das hatte ich mal bei dem Adventgottesdienst gesagt, wo ich als Student,

Senam das erste Mal, wo ich gesungen habe, das war ein Auftritt in der Kirche, wo ich gesungen habe.

Benny Das war oder drei war das.

Senam Genau, genau, genau. Und dann ist sie in die Presse rausgekommen.

Benny Ja, da stand dann Seen am Ajama, war der Highlight des Abends.

Senam Genau, genau, genau.

Benny Ja, krass. Das ist ja echt lustig, dass hinter, weil es ein Archiv ist,

Benny muss man dafür zahlen, um das zu lesen.

Senam Ich habe noch die zweiten Stück noch bei mir. Ja? Ja, ich bin noch zu Hause.

Senam Ach, cool. Ja, habe ich mir das ausgedruckt. Ja, das kommt nicht mal vor.

Senam Ich habe mich da ausgedruckt. Ja. Immer zu Hause. Ja.

Benny Ja, und das war dann ein Konzert von der Schule, von der Kirche?

Senam Das war von der Kirche, also es ist in St. Mergen, das war am 27.

Senam Jedes Jahr gibt es so ein Konzert, Weihnachtskonzert, aber nach Weihnachten. Ja. Und war am 27.

Senam Und mit dem Chor.

Senam Aber dieses Stück habe ich allein gesungen mit der Organisten.

Senam Da haben wir, war oben, war gerne oben, und dann mit der Orgel.

Senam Ja. War super. Das war...

Benny Das heißt, du hast wirklich alleine gesungen dann auf Deutsch, Englisch?

Senam Das war, das Stück war auf Französisch. Auf Französisch, okay.

Benny Ah, okay, ach cool. Und dann hast du halt quasi alleine gesungen mit jemandem

Benny und das ist dann in die Presse gegangen.

Senam Ja, aber die Kirche, also die Akustik.

Senam Super, genial. Das war eine Barockische, genau. Das ist super.

Benny Und weil es die Badische Zeitung war, hast du da in der Gegend gewohnt früher?

Senam Ja, ich hatte in Freiburg gewohnt.

Benny Du hast in Freiburg gewohnt?

Senam Ja, genau. Ich habe sieben Jahre in Freiburg gewohnt.

Benny Wann bist du nach Deutschland gekommen eigentlich?

Senam Studium.

Benny Das heißt Ende der 90er, Anfang der 2000er so rum?

Senam Ja, genau. Das war 2000, bin ich in Deutschland gekommen.

Benny Okay, und dann hast du bis 2007, 2008 rum da gewohnt? Bist du da nach München oder was?

Senam Ja, wegen der Arbeit muss man arbeiten. Muss man nicht immer studieren.

Senam Genau, wegen der Arbeit bin ich direkt nach München gekommen. Okay, ja.

Benny Du arbeitest ja bei einem Unternehmen, was ja was mit SAP zu tun hat. Ja.

Benny Das heißt, was genau hast du studiert?

Senam Ich habe rein Informatik studiert.

Benny Informatik studiert, okay.

Senam Also, beziehungsweise Computer Networking.

Senam Okay.

Benny Und das heißt, ist dein Job dann so, weil SAP ist ja ein Überbegriff,

Benny glaube ich, für vieles, oder?

Senam SAP macht viel. Genau.

Benny Es gibt ja viel Reiseabrechnung von SAP, aber es gibt Personaltools.

Benny Und deswegen ist so die Frage, meine Frage so ein bisschen, machst du dann so

Benny spezielle Netzwerktechnik?

Senam Nee, ich bin gar nicht in dem Bereich. Ich bin in dem Bereich Entwicklung.

Benny Entwicklung, okay.

Senam Also SAP hat verschiedene Modulen, SD, FI, MM, EWM, WM, DB, CO und wir sind

Senam quer, also ich bin quer durch die Modulen, egal was es ist.

Benny Okay, und hast du da noch Kundenkontakt oder bist du dann vor dem Vertrieb oder was machst du?

Senam Es ist so, dass die...

Senam Wenn man zum Beispiel einen SAP hat oder einen Reliefwechsel,

Senam kann man sagen, wenn man einen Reliefwechsel macht, dann gehen erst mal die

Senam Berater zum Kunden vor Ort.

Senam Die machen eine Analyse. Wenn die Entwickler brauchen, dann kommen wir ins Spiel.

Senam Ja, okay.

Senam Genau, oder wenn man zum Beispiel hier haben wir SAP 4HANA, fast jede Kunde

Senam will SAP 4HANA haben und dann muss erstmal die Berater beim Projekt ansetzen mit Projektleiter.

Senam Es gibt eine Phase, die Blueprintphase, wo die Projektleiter natürlich und die

Senam Berater, die sind vor Ort und dann die gucken,

Senam was die Kunde noch braucht, wenn die Entwickler brauchen, wenn man an der Ecke

Senam verschrauben muss, dann kommt das Spiel. Ja, genau.

Senam Okay, cool.

Benny Und das machst du jetzt seit 2007, 2008 rum?

Senam Nee, 2007, 2008 bin ich nach Deutschland gekommen. Nein, nach Deutschland,

Senam sorry. Nach München. Nach München gekommen. Nach München gekommen.

Senam Und dann habe ich mal angefangen bei Max IT.

Senam Okay. Max IT und habe ich da neun Monate und wurde SAP.

Senam Genau, aber habe ich nicht gemacht.

Senam Und habe ich eher Web-Entwicklung in der Richtung gemacht, daher komme ich aus der Ecke eigentlich.

Senam Okay, ja. Genau, und dann wollte ich, nee, ich will SAP-Entwicklung machen,

Senam dann habe ich gewechselt.

Senam Ja, okay, cool.

Benny Und wie lange bist du bei dem Unternehmen, wo du jetzt bist,

Benny wie lange bist du da schon?

Senam Ungefähr elf Jahre.

Senam Elf Jahre, wow. Oh, cool.

Benny Und jetzt haben wir ja schon so ein bisschen reingeredet, was du hier in Deutschland gemacht hast.

Benny Aber davor hast du in Togo gewohnt oder bist du schon früher woanders hingegangen?

Senam Nee, ich bin direkt nach Deutschland gekommen.

Benny Okay, erzähl mal. Du bist in Togo geboren, aufgewachsen.

Benny Bist du in einer großen Familie aufgewachsen, kleiner Familie?

Senam Genau, ich bin in Togo. In Lome. Lumi ist die Hauptstadt von Togo und ich habe,

Senam ich hatte, sag mal so, wir waren fünf, genau.

Senam Wir sind fünf Geschwister, vier Jungs und ein Mädchen, genau.

Senam Und wir sind alle in Togo aufgewachsen und drei sind hier nach Deutschland gekommen

Senam und zwar sind da geblieben.

Senam Okay, ja.

Benny Und hast du dann da...

Benny Schule gemacht, dann eine Ausbildung studiert oder wie war das?

Senam Ich war in der Schule, beim Gymnasium.

Senam Und nach dem Gymnasium habe ich angefangen, an die Uni zu gehen.

Senam Und da bin ich direkt nach Deutschland gekommen. Okay.

Benny Hatten die so eine Art Austauschprogramm? Also wie kam es, dass du quasi nach

Benny Deutschland gekommen bist?

Senam Es war nicht einfach, weil mein großer Bruder schon in Deutschland gewesen war.

Senam Oder ich meine, in Deutschland, der ist nach Togo gekommen und hat gesagt,

Senam okay, du hast ein gutes Gepäck, was du jetzt hast, du solltest weiterkommen,

Senam du solltest dich weiterentwickeln, weil was du brauchst, ist aktuell nicht in Togo.

Senam Dann musst du nach Deutschland kommen und weiter studieren.

Senam Daraufhin bin ich nach Deutschland gekommen.

Senam Quasi ohne ihn wäre ich nicht in Deutschland gewesen. Okay, ja.

Benny Okay, cool. Und bist du dann

Benny jung draufgekommen, was du machen willst, was du in die Informatik willst?

Benny Oder war das mehr so, das, was die Deutschland anbieten, das mache ich?

Senam Ich war, ich hatte Mathematik und Physik geliebt.

Senam Ich war so, das war so man kein Kompetenz sozusagen, was ich gerne gemacht hätte.

Senam Mein Buddha wusste es auch.

Senam Und dann habe ich auch überlegt, ob ich Medizin machen sollte.

Senam Dann habe ich gesagt, für Medizin braucht es viel Zeit.

Senam Die Zeit haben wir nicht, hat er gesagt.

Senam Wenn dann wäre gut, wenn du Informatik studierst, weil Informatik,

Senam du brauchst ja unbedingt Mathematik. In dem Bereich war ich sehr gut.

Senam Und dann habe ich, okay, warum nicht, dann habe ich das gemacht.

Senam Ja, okay.

Benny Und das heißt, dein Bruder war so ein großer Einfluss für dich in dem Bereich,

Benny dass er gesagt hat, hey, komm nach Deutschland und studiere das, das ist so

Benny Gut, wenn ich das richtig verstehe?

Senam Ja, für mich auch war es sehr einfach, weil der ist schon im Gebiet.

Senam Der kennt schon alles. Ich muss nichts machen. Ich muss nur wissen,

Senam mach so, geht so, mach so und so.

Senam Der hat nicht einfach gehabt, aber der war allein hier.

Senam Wo ich gekommen bin, war ich nicht alleine. Da habe ich ihn gehabt.

Senam Der hat einfach den Weg gezeigt und habe mich gefolgt.

Benny Und wie ist er nach Deutschland gekommen? Oder warum ist er nach Deutschland gekommen?

Senam Um zu studieren. Auch genau so. Oh, genau so, oh, genau so, oh, genau so.

Benny Okay, ist es so ein Togo, dass man denkt, dass Deutschland so das Land ist zum

Benny Studieren oder ist es einfach eine Option von vielen?

Senam Mein Papa. Mein Papa hat Deutschland geliebt. Ja, okay.

Senam Deswegen haben wir schon in Togo Deutsch gelernt. Ah, okay. Ja, ja, ja, ja.

Senam Und da habe ich schon einen Zeugnis gegeben, der hat mich getrungen,

Senam Deutsch zu lernen. Ich wollte kein Deutsch lernen.

Senam Ja, genau. Das war nicht einfach.

Senam Ich wollte nicht. Ich wollte meine Mathematik machen und habe gesagt,

Senam nee, nee, du musst Deutsch lernen.

Senam Und heute, wenn ich drückschaue, da habe ich recht gehabt.

Benny Im Nachhinein war ich im Bergband zu machen.

Senam Ja, genau.

Benny Okay, und was ist die Amtssprache in Togo eigentlich?

Senam Französisch.

Benny Französisch, okay. Und gibt es dann so viele Sprachen, jetzt wie im Kongo zum

Benny Beispiel, dass es Lengala gibt? Sehr viele.

Senam Ja, ich weiß jetzt nicht genau, 35, 36 verschiedene Sprachen.

Benny Und hast in der Region, wo du warst, in der Hauptstadt, gab es da auch irgendwie

Benny noch eine Extrasprache? Oder war nur Französisch da?

Senam Wie Extrasprache? Zum Beispiel Spanisch oder Portugiesisch?

Benny Nee, so halt so ein Dialekt von den Leuten, die dort wohnen.

Senam Ja, genau, Ewe. Es ist Ewe, genau. Ich glaube, Ewe ist es, du kannst,

Senam wenn du nach Ghana gehst, wenn du nach Ghana gehst, kannst du da auch ewig sprechen,

Senam nach Benin auch kannst du ewig sprechen. Okay, ja.

Senam Zum Beispiel mein Papa,

Senam Ich komme aus Ghana. Ich bin in Togo geboren. Und meine Mama kommt aus Togo.

Senam Aber neulich habe ich entdeckt, dass mein Papa zwar aus Ghana kommt,

Senam aber ist in Burkina Faso geboren. Ach was.

Benny Oder in Togo geboren.

Senam In Burkina Faso geboren, genau. Man kann sich das vorstellen.

Senam Meine Frau kommt aus Österreich zum Beispiel, aber in Deutschland geboren.

Senam Und dann habe ich Kinder, wie viele? Vier, fünf?

Senam Ungefähr. Ja, wow.

Benny Krass. Kennst du auch Familie in den ganzen Regionen oder nur jetzt in Togo oder in Ghana?

Senam In Ghana haben wir viele Familien da in Ghana. In Belize auch,

Senam aber ich kenne die nicht persönlich. Aber ich weiß ja, wir haben Familie in

Senam Ghana, vor allem in Ghana.

Senam Okay, ja, okay.

Benny Und hast du die schon mal gesehen oder kennengelernt?

Senam Früher haben wir uns besucht. Wenn ein großes Fest gibt, sind sie nach Türen gekommen.

Senam Aber mein Papa hat nicht gewollt, dass wir da hingehen. Aber die sind immer gekommen.

Benny Hast du das Bedürfnis oder das Interesse nach Ghana zu gehen? Oder eher wenige?

Senam Warum nicht? Ich war noch nie da, bin noch zwischendurch gelandet,

Senam aber war noch nicht da, war noch nicht in Ghana. Ja, okay.

Senam Ja, verstehe.

Benny Es ist lustig, wenn man so viele Verwandte aus so vielen Regionen hat.

Senam Ja, obwohl Ghana ist nicht weit von Togo. Also die Hauptstadt,

Senam ich glaube, wie viele Kilometer ist, ist ja eine oder zwei Kilometer ins Wind.

Senam Echt? Ja, ich kann dahin joggen und sehe einfach die Grenze und dann kann ich

Senam übergewöhnen, wenn ich will. Krass. Wow.

Benny Ist das eigentlich eine offene Grenze? Also kann man einfach rübergehen oder ist es...

Senam Aber es gibt Kontrolle. Aber wenn man will, kann man schon rübergehen.

Senam Du wirst ja mal kontrolliert, aber du kannst rübergehen. Ja, okay.

Benny Und kann man da auch ohne Visum hindern oder muss man... Okay, ja.

Senam Ach cool.

Benny Und du hast jetzt dann die deutsche Staatsbegeschäft und hast du noch dann Ghana oder...

Senam Habe ich nicht. Ich habe meinen Togo abgegeben.

Benny Ja, du hast abgegeben. Das heißt, wenn du jetzt nach Togo gehst,

Benny kannst du dann da lange bleiben?

Senam Nein, ich muss Wissum beantragen. Krass. Ja, es ist was am meisten,

Senam wenn man am Flughafen ist, was stört.

Senam Ja.

Senam Du bist angekommen, aber du bist wie Ausländer bei dir zu Hause.

Senam Die merken schon, wenn du redest, du bist von da, von da, aber du bist.

Senam Ja. Ja, ist komisch, aber nicht so.

Senam Ja, krass.

Benny Ja, meine Mutter kommt aus Australien und deswegen habe ich die deutsche und

Benny die australische Staatsbürgerschaft.

Benny Und ich finde es immer ganz cool, weil wenn wir dann noch früher als Kinder

Benny nach Australien gereist sind,

Benny konnten wir immer in die in die, also es gibt ja sozusagen die Leute,

Benny die nicht Staatsbürger sind und die Staatsbürger sind und dann gab es diese

Benny zwei Linien, wo du halt bei der Passportkontrolle, das war richtig cool,

Benny wenn du dann da schnell reingehen konntest, obwohl du in dem Land nicht lebst,

Benny aber du hast die Staatsbürgerschaft, gell?

Senam Ja, zum Beispiel meine Kinder, die dürfen die dürfen einen deutschen Pass haben und ich sage, aus,

Senam österreichischen Passau haben. Österreichisch? Aber ich nicht. Ja, ich tue die Mutter.

Benny Ah, okay. Sarah, kommt er aus Österreich, oder was? Das wusste ich gar nicht.

Senam Das habe ich ja davor gesagt.

Benny Ja, ich dachte, ich hatte das falsch verstanden.

Senam Es ist ja geboren, aber es ist genau.

Senam Ich habe mich vorgelegt. Papa, ich muss mich anstrengen.

Benny Ach, lustig. lustig, Sarah kommt aus Österreich. Das ist ja krass.

Benny Und wie lange sind Sie, haben Sie nach Deutschland gekommen?

Senam Sie sind hier in Deutschland geboren.

Benny Okay, aber Sie sind hier geboren, aber warum hat Sie den...

Senam Durch den Papa. Der Papa. Ach so, okay.

Benny Jetzt verstehe ich es, okay. Das heißt, der Vater ist quasi Österreicher gewesen,

Benny die Mutter Deutsche und so, wie bei mir in meinen Eltern.

Senam Genau, eben. Aber vielleicht geben wir mal, es gibt ein Gesetz in der Runde

Senam in Togo, dann darf ich ihn wieder mal... Ja.

Benny Würdest du dir dann einen Pass holen?

Senam Warum nicht?

Senam Warum nicht? Warum nicht?

Benny Wenn es nicht weiter schlimm ist, dann...

Senam Dann spare ich mich schon mal dieses Geld, um die Summe zu beeintragen.

Benny Ist es so, dass du bei... Dass du, wenn du ein Pass hast aus Togo und in einem

Benny anderen Land wohnst, dass du dann trotzdem zum Beispiel Militärdienst machen musst, wie in Singapur?

Senam Nein. Weil das ist ja... Das haben wir bei uns nicht. Habt ihr nicht?

Senam Okay. Nee, nee, nee. Das ist ja...

Benny Ich glaube, Singapur ist das. ich lege meine Hand dafür ziemlich ins Feuer ab.

Senam Oder Südkorea.

Benny Ich glaube, weiß ich nicht, aber ich weiß, ich glaube, dass Singapur ist so, dass wenn du

Benny in Deutschland runnst und du hast aber einen Pass, das doppelte Staatsbürger

Benny geschafft und dann musst du aber rüber gehen, um den Militärdienst mit denen

Benny zu machen. Das ist strafbar.

Benny Ich musste, ich habe doppelt, ich habe Deutsch-Australisch, aber ich musste

Benny nichts in Australien machen.

Senam Ich dachte eben, in Südkorea ist es auch genauso.

Benny Ich finde es schon krass, weil wenn du halt in einem anderen Land wohnst und

Benny halt weil du den Pass hast, musst du rübergehen und schon spannend.

Benny Naja,

Benny für dich ist es ja so, du bist ja jetzt wahrscheinlich ein bisschen länger,

Benny glaube ich, nehme ich an.

Benny War in deiner Familie, hast du den Glaube so aus der Familie kennengelernt oder

Benny war das eine, wie kam so der Glaube in dein Leben?

Senam Die Frage war jetzt nicht einfach. Ja, wir haben Zeit. Ja, wir haben Zeit.

Senam Mein Papa, mein Großbruder war katholisch.

Senam Ich kann Ihnen sagen, dass wir katholisch geboren sind. Geht auch nicht.

Senam Aber wir sind katholisch aufgewachsen.

Senam Das ganze Haus und die ganze Familie ist bekannt. Die gehen in die katholische

Senam Kirche. So bin ich aufgewachsen. Ich kenne Jesus.

Senam Ich weiß, wer Gott ist.

Senam Aber habe ich keine Beziehung gehabt.

Senam Ich war die ganze Zeit in der Gemeinde, habe ich alles gemacht, was man machen sollte.

Senam Ich bin getauft worden. Ich bin, ich habe, das war Firmung, oder wie sagt man das hier?

Benny Es gibt, je nachdem, ob du katholisch oder evangelisch bist.

Senam Genau, evangelisch sagt man.

Benny Es gibt Durchfirmung und Konfirmation.

Senam Konfirmation, genau. Konfirmation hat ich alles gehabt. Und ich bin erst in

Senam Deutschland, und habe mich erst in Deutschland bekehlt.

Benny Okay, das heißt, du bist quasi kirchlich-christlich aufgewachsen,

Benny sage ich mal, aber in Deutschland dann sozusagen gläubig geworden.

Benny Erzähl mir mal die Geschichte.

Senam Ich hatte immer gedacht, ich war gläubig.

Senam Viele wissen das nicht. Ich wollte Priester werden. Ah, echt?

Benny In Deutschland?

Senam Nein, in Togo schon. Ich wollte Priester werden. Wir waren drei.

Senam Wir wollten Priester werden. Und ich habe gezögert.

Senam Dann ein guter Freund von mir ist jetzt in Brasilien. In Brasilien? Der Priester da.

Senam Und der andere ist noch, ich habe einmal bei ihm kontaktiert auf Facebook,

Senam aber habe ich ihn nicht mehr gesehen.

Senam Wo ich in Togo war, habe ich ihn nicht gesehen, aber habe ich ihn auch nicht

Senam dran gedacht, ihn zu sehen.

Senam Aber wir drei, die zwei sind in Prüster geworden, aber ich nicht.

Senam Der in Brasilien ist, wo ich gezögert habe, hat er gesagt, nee,

Senam ich warte nicht auf dich, ich gehe schon.

Senam In dem Jahr bin ich nach Deutschland gekommen. Ach krass. Genau.

Senam Das heißt, vielleicht, wenn ich in Togo gewesen wäre, wäre ich Prüster Du wirst ein Priester geworden.

Benny Ich meine, man kann ja auch als Priestergott kennen und leben,

Benny wenn man wirklich gläubig ist und nicht, wie sagt man, nahmetlich christlich ist sozusagen.

Benny Aber wie kommt es, dass du Priester werden wolltest, wenn du nicht wirklich

Benny diese reale Beziehung mit Jesus hattest?

Senam Ich sehe Hunger. Was war in mir? Ich habe diesen Hunger gehabt.

Benny Alles gut. Die Ding ist runtergefallen. Wenn du hinkommst, kannst du sie gerne holen, aber alles gut.

Benny Alles gut, wir machen einfach weiter. Alles gut.

Senam Ich habe diesen Hunger gehabt. Ich habe diesen Hunger gehabt,

Senam durchaus durch die Musik.

Senam Ich hatte auch viele Prisanähe gehabt, durchaus durch die Musik.

Senam Und ich habe diese Liebe. Ich wollte unbedingt, ich habe ein Feuer immer in mir gehabt.

Senam Dann wollte ich unbedingt was sehen, unbedingt was haben.

Senam Das kann ich nicht erklären. Es ist so ein Motor in mir, der mich mal treibt.

Senam Deswegen wurde ich bedingt, da war auf meinem Herz gewesen, wurde ich bedingt besser werden.

Senam Das habe ich noch. Das ist noch nicht lust.

Benny Ja, ich glaube, das ist vielleicht auch dieser natürliche Drang nach Jesus oder

Benny nach Gott in unserem Herzen, den Gott ja in uns reingelegt hat,

Benny der dann einfach da zum Vorschein kam bei dir, nehme ich an.

Benny Und aber dann war das so, dass du in dem Jahr bist auf Deutschland gekommen

Benny und dann ist der Wunsch Priester zu werden ist erstmal schwächer,

Benny du hast ja gesagt, du bist immer noch aber der ist erstmal schwächer geworden

Benny und dann war der Wunsch, das andere zu machen

Senam Größer Als ich nach Deutschland gekommen bin habe ich einen Schock bekommen,

Senam dann habe ich gesagt Gott gibt nicht in Deutschland weil wie wir ähm,

Senam unseren Glauben geliebt habt in Togo, ist es hier nicht so.

Senam Du gehst in die Kirche, die Kirche ist leer, alles ist so einfrühstig und kalt.

Senam Das kenne ich nicht. Für alle anderen ist es normal, aber für mich,

Senam diese Wärme habe ich hier nicht gefunden.

Senam Habe ich lange gebraucht, habe darum gekämpft, aber Gott gibt es nicht in Deutschland.

Senam Obwohl, später mal habe ich erkannt, dass Gott in Deutschland gibt.

Benny Ich meine, wenn du hier richtig gläubig geworden bist, dann dann wirst du natürlich,

Benny wie sagt man, dann wirst du natürlich Gott, also wirken, dass es Gott ja auch hier gibt. Ja.

Benny Und was hat dich hier in Deutschland dazu gebracht, gläubig zu werden?

Senam Ich hatte.

Senam Viel erreicht, musikalisch, was ich erraschen konnte.

Senam Und wie ich bei dem Anwendung Gottes gesagt habe, gab es genau ein Konzert,

Senam Und dann bei dem Konzert war alles gut, alles schön, mit dem Orchester,

Senam mit dem Chor, weißt du, und alles war schön.

Senam Und wir haben gesungen, das war Ende, und dann jemand ist auf mich gekommen

Senam und hat gefragt, woher habe ich singen gelernt?

Senam Und dann hat er gefragt, hast du hier in Deutschland, was um die Musikhochschule

Senam in Deutschland, habe ich gesagt, nee, nicht. Der Rat, wollte er nicht glauben.

Senam Aber nein, nein, nein, nein, das kann nicht sein, das kann nicht sein,

Senam das kann nicht sein, das kann nicht sein. Doch.

Senam Und dann ist er weggegangen. Aber im Tiefen in mir habe ich ja nicht mehr gehört, ob das war es dann.

Senam Und dann habe ich so eine Lehre bekommen, das ist...

Senam Alles, was ich gemacht habe, über die Jahre, die ganze Musik,

Senam alle meine Freunde, es gibt nichts anderes als Musik.

Senam Und auf einmal hörst du diese Stimme, ob das alles ist.

Senam Dann habe ich gewusst, okay, das ist nicht das. Es gibt noch etwas,

Senam was ich noch nicht gemacht habe. Es gibt immer noch etwas, was fehlt.

Senam Genau, das hat mich verfolgt.

Senam Ich habe diese Ruhe nicht gehabt. Dann habe ich gewusst, es gibt noch etwas.

Senam Was fehlt noch in meinem Leben? Was ist Jesus?

Benny Ja, okay, und

Benny aber fangen wir mal stückweise die Geschichte an. Das heißt,

Benny du hast diesen Tag gehabt, du hast dieses Lob gekriegt und du hast gemerkt,

Benny hey, wow, das ist, ich bin jetzt hier gerade erfolgreich in der Musik,

Benny in den Sachen, aber es gibt mir nicht, es füllt mich nicht auf.

Benny Und dann hast du gesagt, es gibt mehr. Hast du dann aber angefangen,

Benny eine Gemeinde zu suchen? Hast du angefangen?

Benny Wie war, also fühl mich mal so durch, so die nächsten Tage, Wochen,

Benny Schritte, wie, weil es ist glaube ich auch so Leute, die zuhören,

Benny die fragen sich auch, hey, gibt

Benny es Gott und wie, welche Schritte geht man sozusagen, was hast du gemacht?

Senam Das Problem ist, durch die Musik habe ich viel gemacht, auch wenn ich in die

Senam Gemeinde gegangen, aber habe ich nicht gewusst, dass ich noch nicht die Beziehung

Senam zu Gott, Jesus noch nicht hatte.

Senam Ich war ganz normal, habe ich auch sogar Lobpreisleiter.

Senam Und ich weiß jetzt nicht, ob ich blind war oder ob ich nicht gehört habe,

Senam aber ich dachte, ich war richtig.

Senam Ich habe alles gemacht, ich dachte, alles war gut.

Senam Anscheinend, sie haben gesagt, aber habe ich nicht gehört.

Senam Ich war in Freiburg, ich bin Montag, ich habe Kopfhörer Montag,

Senam Mittwoch, Donnerstag, Samstag habe ich Probe in der Gemeinde,

Senam Sonntag sind wir in die Gemeinde gegangen und habe alles jahrelang mitgemacht.

Senam Karismatische Kirche oder Gemeinde, aber da war ich noch nicht bekehrt. Krass. Ja, genau.

Benny Wie geht das denn?

Senam Das ist Gnade. Da sage ich immer wieder, Gott hat mich erbarmen.

Benny Ja, Gott sieht halt das lange. Er sieht halt nicht, er sieht vielleicht,

Benny wir Menschen sehen immer nur jetzt, aber Gott sieht ja schon,

Benny wo du in fünf Jahren bist, wo du in zehn Jahren bist.

Benny Er hat einen Langzeitplan. Und er hat alle Zeit. Gott hat alle Zeit.

Senam Als Kind schon die ganze Zeit. Ich war nicht weg gewesen. Ich habe alles gemacht.

Senam Ich weiß, dass Jesus es gibt. Ich weiß, dass Gott es gibt.

Senam Ja.

Senam Weil die Beziehung hat gefehlt.

Senam Ja.

Benny Und das heißt, du hast diesen Auftritt gehabt und hast danach bist du danach

Benny in eine Gemeinde gegangen? Hattest du eine Gemeinde schon?

Senam Davor habe ich eine Gemeinde schon.

Benny Du hattest da schon eine Gemeinde?

Senam Okay.

Senam Das ist kompliziert, gell?

Benny Ja, alles gut.

Senam Es ist nicht einfach, zu verstehen.

Benny Wir nehmen uns die Zeit.

Senam Ich verstehe manchmal nicht, wie das so sein kann.

Benny Das ist gut. Wir nehmen uns die Zeit, das zu verstehen, weil ich finde es voll interessant.

Benny Und das hilft auch Menschen, wenn sie hören, wie man einen Weg mit Jesus geht.

Benny Vor allem, wenn man aus dem Trockenen kommt und dann sozusagen anfängt,

Benny in etwas Lebendiges hineinzukommen.

Benny Das heißt, du hast eine Gemeinde gehabt, aber hattest noch nicht diese Beziehung.

Benny Hattest du aber schon dich so bekehrt, dass du dein Leben Jesus gegeben hast

Benny zu dem Zeitpunkt? Nein, das wurde auch in der Gemeinde gar nicht so angesprochen.

Senam Ich dachte, ich war bekehrt. Ja. Ich dachte, ich war bekehrt.

Senam Ja. Wenn du mich siehst, du denkst, der Typ ist bekehrt.

Senam Alle, was ich gemacht habe, wenn du mir siehst, denkst, diese Eifer,

Senam ich habe alles gemacht, der ist bekehlt. Aber ich war nicht bekehlt.

Benny Das ist tatsächlich so, dass man

Benny Dass wenn man, dass man Leute, dass heutzutage gedacht wird oft,

Benny dass wenn du viel machst, dass du, dass umso mehr du machst,

Benny umso heiliger bist du sozusagen.

Benny Aber das ist ja nicht die Wahrheit. Man kann ja so viel verstecken.

Benny Das ist ja diese Geschichte von dem einen der Healer geschrieben hat das Lied

Benny bei Hillsong der war ja bei der

Benny Albumaufnahme bei der Hillsong Konferenz war der ja mit einer

Benny Atemschutz so eine Maske der mit Oxygen zum Atmen weil er gesagt hat er hat

Benny Krebs und am Ende kam raus Er hat keinen Krebs, sondern er hat gesagt, dass er Krebs hat,

Benny um eine Pornografiesucht zu verheimlichen.

Benny Und genau, und dieses Lied Hila, er hat auf der Bühne geheult,

Benny als er es gesungen hat. Er hat gesagt, hey, I believe you're my Hila.

Benny Und alle dachten, er singt über die Krebskrankheit, aber er hat über seine Sucht

Benny gesungen, nehme ich mal an.

Benny Aber es ist schon sehr krass, weißt du. Alle Leute denken, boah,

Benny der Typ ist voll krass erschöpft. Wir singen das Lied ja heute so.

Benny Es ist ja noch heute noch ein Segen, obwohl es einen krassen ursprünglich und

Benny ich finde das so spannend, weil man denkt dann, diese Leute sind dann voll,

Benny es geht ja, man denkt, die Leute sind dann voll heilig und haben voll das krasse

Benny Leben mit Jesus, weil sie irgendwo in der Position sind, aber ist halt nicht so.

Benny Aber Gott ist halt, wie du gesagt hast, einfach gnädig und geduldig mit uns

Benny und dadurch können wir dann

Benny Lernen mit das, ich würde sagen, das ist auch eine gute Schule für uns Menschen,

Benny wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, dass vielleicht eine Person gerade

Benny nicht an einem Punkt ist, wo sie sein soll.

Benny Aber man sieht die Person schon im Glauben, wo sie später mal sein wird.

Benny Und okay, für mich weiter. Du hast erfolgreich in der Musik,

Benny du hast gemerkt, da ist nichts.

Benny Und wie, was ist passiert, dass du Schritte auf Jesus zugegangen bist? Also wie kam das?

Benny Hast du eine neue Gemeinde kennengelernt? Hast du die Bibel plötzlich gelesen?

Benny Hast du plötzlich eine Engelserscheinung gehabt, weißt du was?

Senam Es war ein Wunder, ein Wunder.

Senam Es war ein Wunder. Ich habe eine Freundin von mir besucht in Konstanz und sind

Senam in die Gemeinde gegangen.

Senam Und dann haben die gefragt, wer eine Beziehung mit Jesus haben will.

Senam So die Hände oder die Hand hochheben.

Senam Und damals habe ich alles versucht. Ich wusste, etwas stimmt nicht mit mir.

Senam Eine Beziehung wenn jemand mit Jesus reden will als Freund sollte die Hände

Senam hochheben das will ich haben das habe ich noch nicht gehabt da habe ich meine Hand hochgehoben,

Senam die haben gebetet ich wusste auch nicht was ich gemacht habe und mein Freund

Senam der da war haben wir schon geguckt genau der Typ Ja, mach alles.

Senam Der ist immer in der Gemeinde.

Benny Ja, wow.

Senam Der konnte nicht wahrhaben. Ja. Und dann sind Leute auf mich gekommen und mir

Senam die Bibel gegeben haben. Ich habe schon die Bibel.

Senam Hä?

Senam Warum hast du die Hände gehoben, wenn du schon die Bibel hast?

Senam Ja, ich wollte einen Neuanfang machen.

Senam Ich wollte einen Neuanfang machen. Ich wollte diese Beziehung haben.

Senam Ja. Da hast du eine Gemeinde. Ja, habe ich eine Gemeinde. Ich gehe in die Gemeinde.

Senam Echt?

Senam Okay. Dann, wenn du zurückgehst,

Senam dann versuchst du irgendwie einen Kontakt zu haben, mit Leuten.

Senam Alles habe ich schon gehabt. Ich habe alles schon gehabt.

Senam Aber ich wusste nicht, was ich gemacht habe. Ich habe nicht gewusst.

Senam Ich habe erst in der CBG gewusst, was ich damals gemacht habe, das war eine Bekehrung.

Senam Weil der Pastor hat es erklärt, genau wie sie einen Aufruf gemacht haben,

Senam hat er erklärt, wenn du das gemacht hast, ist es eine Bekehrung.

Senam Ja.

Benny Deine persönliche Erweckung, würde ich mal sagen.

Senam Ja, und dann, ich wusste auch nicht, seitdem, was ich gemacht habe,

Senam mein Leben ist komplett anders geworden.

Senam Ich habe nicht gewusst. Weil ich habe gemerkt, das ist nicht mehr wie früher.

Benny Ja, und du hast dir dann zu dem Zeitpunkt in Konstanz, hast du dich dann bekehrt.

Benny Und wie ging es dann weiter danach? Also du warst nicht mehr dasselbe.

Benny Hast du dann gemerkt, dass einfach Gott angefangen hat, in dir selber Dinge

Benny zu verändern und du hast zum Beispiel keine Lehre mehr gehabt?

Senam Alles ist durcheinander geworden. Alles ist durcheinander geworden.

Senam Alles ist durcheinander geworden.

Senam Ich komme nicht mehr durchrecht. Es ist ja normal, weil das alte muss vergehen,

Senam das neue muss reinkommen. Deswegen ist es so.

Senam Und dann, wo ich in die Zirke gekommen bin,

Senam dann hat er eine Passwort erklärt. Und dann habe ich auch in der CBG getaufen

Senam lassen, ein Jahr später.

Senam Und das war so ein Erlebnis auch, weil ich dachte schon, wenn ich getauft bin,

Senam bin ich schon getauft worden.

Senam Ich habe geweigert, das zu machen.

Senam Ja.

Senam Ich denke, ich kann das erzählen. Wir waren, der Pastor hat gesagt,

Senam diejenigen, die sich toffen lassen möchten, sollten kommen für eine Information.

Senam Dann bin ich auch mitgekommen.

Senam Dann bin ich ganz, ganz hinten gewesen. Dann haben wir da gesessen und dann

Senam haben wir gesagt, okay, es gibt hier ein Zirkel.

Senam Alle, die toffen lassen wollen, sollten einfach unterschreiben oder den Namen schreiben.

Senam Ich wollte nur gucken, was alles drin ist.

Senam Dann bin ich am Ende, dann habe ich das Blatt gehabt. Da habe ich genauso diese

Senam Stimme gehört. die mich da mal gesagt hat, was ist das alles?

Senam Entweder jetzt oder nicht.

Senam Ja, okay.

Senam Schon wieder.

Senam Genau, da habe ich meinen Namen aufgeschrieben. Weg. Genau. Ich wusste auch

Senam nicht, ich habe mal noch gemacht.

Senam Aber Stück für Stück.

Senam Dann habe ich den Kollegen angefangen, mir zu erklären, was alles passiert war.

Senam Jetzt weiß ich jetzt, was alles passiert, aber damals habe ich nur gemacht und

Senam ich wusste, was passiert war.

Benny Ja, manchmal wirkt Gott mit einer Narkose und manchmal ist man wach und kriegt alles mit.

Senam Die Stimme hörst du nicht mehr, aber wenn das einmal kommt, dann weißt du, das ist es.

Benny Ja, und Gott hat angefangen, in deinem Herzen zu arbeiten, Gott hat angefangen,

Benny sich mehr und mehr dir zu offenbaren und Was würdest du sagen, ist so dieser

Benny Punkt in deinem Herzen, der dich so, dir diese Überzeugung gegeben hat,

Benny hey Gott, das ist das, was ich will.

Benny War es diese so eine Lehre? Also weißt du, ich meine, so eine Art der Punkt,

Benny wo du sagst, hey, das ist das, was ich brauche. Jetzt habe ich verstanden, was ich brauche.

Senam Diese Lehre ist, was ich auch am Anfang gesagt habe, wo ich nach Deutschland gekommen bin.

Senam Dann habe ich gesagt, ich gebe keinen Gott in Deutschland.

Senam Und habe ich auch gesagt, es gibt keine Liebe.

Senam Weil Leute sagen nur, ich liebe dich, liebe dich, aber es ist nur oberflächlich.

Senam Es kommt nicht auf, es gibt keine Liebe. Bis ich entdeckt habe,

Senam dass die Liebe selbst ist Gott.

Senam Das war der Schlüssel. Das war der Schlüssel.

Senam Der hat gesagt, Gott, du bist der Energie, den ich gesucht habe.

Senam Diese Liebe, die sagt, es gibt deine Liebe, du bist die Liebe.

Senam Wenn ich dich nicht habe, werde ich auch niemals die Liebe haben.

Benny Und wie ging dein Glaubensleben so, was waren so deine Schritte?

Benny Also gab es so, dass du angefangen hast, auf einmal zu merken, hey wow, jetzt

Benny habe ich einen neuen Job, jetzt habe ich, jetzt gibt mir Gott neue Charaktereigenschaften

Benny oder Süchte oder Sachen, die ich habe, sind so, was war so das,

Benny was Gott bei dir, wo du gemerkt hast, da macht Gott gerade viel?

Senam So, dass ich früher viel Musik gemacht habe, der hat die Musik gar nicht weggenommen.

Senam Kaum mehr Musik gemacht, dann habe ich nur gebetet.

Senam Und dann habe ich nicht mehr viel gebetet, dann habe ich angefangen, die Bibel zu lesen.

Senam Das hat mich auf das Forderment gebracht.

Senam Erstmal das Wort. Wir haben angefangen, die Bibel zu lesen.

Senam Und dann habe ich, glaube ich, ein Jahr die ganze Bibel durchgelesen.

Senam Dann habe ich auch viele Offenbarungen gehabt. Ich bekomme immer neue Offenbarungen.

Senam Und daraufhin, darauf hat er wieder aufgebaut. Und dann habe ich angefangen

Senam zu beten wieder. Ja. Und dann kommt wieder die Musik.

Senam Ja.

Benny Du hast gesagt, du hast Offenbarungen gekriegt. Wie kann man sich das vorstellen?

Benny Für jetzt Leute, die nicht wissen, was Offenbarungen bedeuten.

Benny Hast du die Bibel gelesen und Gott hat dir was gesagt? Oder du hast ein Bild bekommen?

Benny Hast du da sowas?

Senam Das heißt, das Wort, am Anfang, wenn ich die Bibel lese, habe ich nicht verstanden.

Senam Da bin ich einfach eingeschlafen.

Senam Aber jetzt habe ich angefangen zu verstehen.

Benny Dieser Wow-Moment.

Senam Dieser Wow-Moment, diese ganzen Verbindungen, das Neue Testament,

Senam was früher war, was über Jesus gekommen ist,

Senam die neue Schöpfung, wir haben angefangen, die ganze Konstellation zu verstehen,

Senam warum Jesus gekommen ist, was macht der Heilige Gast mit uns?

Benny Ja, das kenne ich. Ich meine, ich weiß, ich habe auch so Momente gehabt, wo

Benny für mich so mein, die größte Veränderung für mich war, so würde ich sagen,

Benny vor jetzt ungefähr zehn Jahren, als ich angefangen habe,

Benny So ein Buch zu lesen, wo es so ein bisschen darum ging, das hieß The Supernatural Ways of Royalty.

Benny Und da ging es darum, was für so ein Status, Identität als Kinder Gottes haben.

Benny Und da war das so, dass durch dieses Buch hat Gott angefangen,

Benny das Buch hat Bibelstellen gezeigt.

Benny Diese Bibelstellen haben mir auch neue Dinge offen. Aber auch dieses Buch hat

Benny mir auf einmal dieses geben, boah, ich bin was wert. und ich bin was wert.

Benny Und das war so, weil ich mein ganzes Leben lang gedacht habe,

Benny ich bin nichts wert. Mein ganzes Leben lang bin ich Schmutz,

Benny war so meine Mentalität.

Benny Auch als Christ noch, hatte ich noch diesen Intus einfach, ich bin nichts wert.

Benny Und dann weiß ich noch, als ich dieses ich bin was wert, diesen Moment hatte,

Benny wow krass, ich bin was wert.

Benny Und das war so für mich diese Offenbarung, die Gott mir gegeben hat,

Benny diese persönliche Offenbarung, wo Gott wirklich angefangen hat,

Benny in meinem Herzen was zu tun.

Benny Und das ist so, ich glaube, Ich kann dich voll mitfühlen, wenn du sagst,

Benny hey, ich habe angefangen, Offenbarungen zu kriegen, weil diese Offenbarungen,

Benny die Gott uns gibt, die sind so wertvoll.

Benny Und es ist so, ich glaube, man sagt ja auch Rema-Wort dazu.

Benny Das Wort, was genau kommt und was genau zu uns spricht. Und das finde ich voll

Benny wertvoll, einfach das zu haben.

Benny Und über die nächsten Jahre hast du angefangen, dann wieder

Benny Musik zu lieben? War das etwas mehr so, du musstest es?

Benny Wie kam so wieder dieser Wunsch, in die Musik wieder reinzukommen?

Senam Die Musik, die ich früher gemacht habe, war voller Leere.

Senam Aber es war kein Gott so präsent drin. Weil wenn du Gott nicht kennst,

Senam wenn du singst, wenn du spielst, du spielst nur, es ist oberflächlich,

Senam du weißt alles, du weißt nichts.

Senam Du kannst nur bewegen, was machen, wenn du Jesus hast.

Senam Und dann habe ich verstanden, dass alles, was ich früher gemacht habe,

Senam war nicht verkehrt gewesen.

Senam Aber nur die eine Folge hat nicht gestimmt.

Senam Ja, okay.

Senam Ich muss erst mal Jesus haben. Und Jesus muss mir sagen, wie ich den Weg mache,

Senam was ich machen sollte, welche Musik ich machen sollte, wie ich spielen sollte,

Senam wie ich singen sollte. Genau, da habe ich letztendlich erkannt.

Benny Ja, das heißt, du hast dein Leben Jesus gegeben, hast angefangen,

Benny Offenbarungen zu kriegen und dann hast du angefangen, Gott hat einfach in dir

Benny gearbeitet und hat dir die Prioritäten richtig gezeigt und dadurch kam dann da wieder Wunsch.

Benny Du hattest doch mal beim Adventskontestdienst irgendwie mal erzählt,

Benny dass du dachtest, du darfst nicht Musik machen und dann hast du irgendwann gekriegt,

Benny okay, jetzt kannst du wieder Musik machen.

Benny Da war doch irgendwann irgendwie sowas.

Benny Du hattest mal irgendwie so.

Senam Nee, ich habe es gesagt, dass die...

Senam Ich dachte, das war es dann mit der Musik. Das war es dann mit der Musik.

Senam Aber Gott ist so gnädig in der Perfektion.

Senam Das habe ich Musik bei mir zu Hause, nur zu merken, dass ich Musik zu Hause habe.

Senam Meine Kinder lieben voll Musik. Meine Frau, es ist Musik komplett.

Senam Und da habe ich das nicht gesehen. Das indirekt, wo ich gesagt habe,

Senam ich mag keine Musik mehr, indirekt habe ich Musik zu Hause platziert, ohne zu merken.

Senam Ja, ich verstehe. Genau, und dann habe ich neulich gesehen, oh, ja, jetzt verstehe.

Senam Ich habe gesagt, du machst die Musik auf meiner Weise, nicht auf deiner Weise.

Benny Ja, ich verstehe. Das heißt, mehr oder weniger, so wie in der Bibel steht,

Benny wenn man betet, soll man die Tür hinter sich schließen und auf die Knie gehen.

Benny Mehr oder weniger hast du Angst vor Musik im Verborgenen zu machen,

Benny sozusagen und für Gott und dann irgendwann mal

Benny Oder mit der Zeit kam dann diese Liebe einfach wieder mehr dazu.

Senam Genau, weil ich gemerkt habe, wo ich bekehrt bin, was ich versucht zu machen

Senam mit der Musik, hat nicht geklappt.

Senam Ich hatte immer einen Stopp, es ist nicht weiter. Ich wollte ein Musikstudio

Senam haben, ich habe Sachen gekauft, hat nicht geklappt. Dann habe ich gesagt,

Senam okay, das ist nicht die Zeit.

Senam Es gibt andere Priorität, muss ich alles von Null machen. haben alle von null

Senam gemacht, aber jetzt sehe ich wieder, wie Gott anfängt, alles wieder aufzubauen.

Benny Ja, cool. Das heißt, erst alles weg?

Senam Genau.

Benny Alles komplett weg. Komplett, komplett.

Benny In der CBG wird ja auch oft gesagt, hey, das Wichtigste soll das Wichtigste

Benny bleiben oder werden und das Wichtigste in dem Fall ist ja Jesus und er muss

Benny an erster Stelle in unserem Leben sein und ich glaube dann,

Benny wenn Gott uns damit vertrauen, mit dem Kleinen anvertrauen kann, gibt er uns mehr.

Benny Du hast dann angefangen, jetzt mehr und mehr in dem Bereich zu machen.

Benny Du hast in dem Bereich früher auch was gemacht. Hast du eigentlich

Benny dann nebenbei noch ...

Benny Jetzt sagen wir mal so Instrumente, weil du spielst ja mehr Instrumente beigebracht,

Benny war das etwas, was du dann zu Hause, also in Togo noch gelernt hast,

Benny oder über die Jahre immer so nebenbei dann gemacht?

Senam Ich habe in Togo gelernt, in Togo war krasser als in Deutschland.

Senam Meine Freunde, alle meine Freunde waren Musiker.

Benny Ach, die Liebe dafür.

Senam Ja, genau, alle, alle, alle. Deswegen konnte ich auch viele Instrumente ausspielen oder verstehen.

Senam Neulich, wo ich in Togo war, haben die zwei, ich habe noch zwei getroffen,

Senam die haben mich gefragt, machst du noch Musik? Weil die haben nicht mehr was von mir gehört.

Senam Die sagen, komm, komm, mach du noch Musik? Mach du noch mal klassische Musik?

Senam Oder singst du noch? Hey, komm, mach mir was zusammen. Und die sind crazy.

Senam Die haben mich abgehängt. Komplett, weil die haben weitergegeben,

Senam aber ich nicht mehr. Aber der Respekt ist mal noch da. Die kennen mich schon von früher mal.

Senam Die sagen immer, immer, immer Meister, Meister, Meister.

Benny Hattest du eigentlich auch einen Namen? Also so einen Künstlernamen früher?

Senam Ne, den nehme ich ja Uig. Uig ist ja mein Topfname, wo ich in der katholischen Kirche war, genau.

Benny Wie schreibt man das?

Senam H U G U G E S.

Benny Das ist ganz schön kompliziert.

Senam Das habe ich mal am Anfang abgequickt. Hugo, wenn du kässt.

Benny Für die Deutschen.

Senam Für die Deutschen, genau. Und diejenigen, die früher mich kennen,

Senam die kennen den Namen noch von mir.

Benny Wenn Bernd D googelt, findet man dann was?

Senam Nee, da findest du nichts. Da findest du nichts. Aber da, die sind crazy.

Senam Die sind crazy. Und da habe ich gesehen, aber habe ich den Unterschied auch

Senam gesehen. Ich habe an den Weg genommen.

Senam Und da ist der beste Mann noch da. die können super viel. Einer,

Senam der hat alles, der kann alles machen.

Senam Saxophon, Schlagzeug, Violin, Geige und alles machen.

Senam Das ist super, mach weiter so. Ja, und du hast.

Benny Wenn du jetzt Klavier spielst, weil ich glaube, es gibt, ich bin jetzt kein

Benny Musiker, ich bin der Techniker und der Räder, der ich predige gerne und sowas.

Benny Aber es gibt auch die Methode, dass man irgendwie nur nach Noten spielt und

Benny dass man irgendwie frei nach Rekord spielt.

Benny Man kann nach Rekord spielen, nach Noten, oder wie nennt man das?

Benny Also manche Leute können nicht frei spielen. Wenn du sagst, wenn ich jetzt einer

Benny Person sage, hey, spiel mal was Emotionales für mich, dann müssen die ein Liedblatt

Benny nehmen, um die Noten zu haben.

Benny Und dann gibt es aber Leute, die können einfach spielen.

Senam So komme ich. Also am Anfang, früher mal habe ich Ebono-Noten.

Senam Ohne Noten kann ich nicht spielen. Ebono-Noten.

Senam Und dann, ich habe in der Schule eine Freundin gehabt, oder im Gymnasianophon

Senam gehabt, der spielt ja es.

Senam Und dann habe ich ihm gefragt, hey, wie machst du das? Wie kannst du so frei

Senam spielen? Das ist einfach.

Senam Du musst sagen, hey, der hat mir erklärt, was du spielst, ich auch, was ich spiele.

Senam Aber nur, ist es nicht auf dem Blatt.

Senam Aber ich kann frei improvisieren. Wie machst du das? Du musst die Musik,

Senam die Arten lieben, da musst du auch das für das hören und dann auch die Phrase,

Senam die Phrase, die ganze, du musst immer wieder alles im Kopf haben.

Senam Wenn du das hast, kannst du spielen. kannst du mir beibringen.

Senam Dann haben sie uns rekorden, und dann haben sie angefangen, mir zu zeigen.

Senam Und dann habe ich an den Freund auch gehabt, der macht keinen Jazz,

Senam und hat viel beigebracht, um mich ein bisschen von der, aber habe ich nicht

Senam gesehen. Ich bin jetzt in der Mitte.

Senam Wenn du einmal so spielst, ist es schwierig, frei zu spielen.

Benny Ja, ich verstehe.

Senam Weil früher mal, wo ich gelernt habe, habe ich gesagt, du musst immer ein Blatt

Senam vor dir haben. egal wie, auch wenn du das Stück perfekt kennst,

Senam du musst immer Noten vor dir haben.

Benny Ja, und wenn du jetzt zum Beispiel ein Lied komponiert hast oder halt was geschaffen hast in der Musik,

Benny hast du dann erst sozusagen so, du weißt wie Noten klingen und hast sie dann

Benny aufgeschrieben oder hast du umgedrückt und dann auf, wie also weil du gemeint

Benny hast, du hast ja viel oder hast du

Senam Jetzt kann ich nicht mehr so mal vier Akuntation machen, ich kann hören und

Senam kann angefangen zu schreiben. So, unser Armabwehrmittelhilfe.

Senam Aber jetzt muss ich ein bisschen. Früher kann ich schon, habe ich eine Stimmgabel,

Senam dann kann ich anfangen zu singen. Wow.

Benny Das heißt, das ist nicht wie Fahrradfahren, dass man das immer kann,

Benny sondern man kann es tatsächlich verlernen.

Senam Ja, Musik, wenn du nicht machst, dann irgendwie verlernst du. Krass, okay, wow.

Senam Ein Freund von mir, der ist hier in Mailand noch, denke ich,

Senam der war ein Genie, war ein Komponist, geborene Komponist. Der sitzt hier so, der fängt an.

Benny Ja.

Senam Voll mit Harmonie. Also nicht so, nee, der macht alles, du spielst.

Benny Ja, so Beethoven-Style-mäßig. Ja, krass.

Senam Ja, Wahnsinn.

Benny Und du meintest ja vor, hey, Gott hat viel weggenommen und jetzt gibt er dir

Benny Stück für Stück mehr an der Musik.

Benny Dann hat er dir beziehungsweise genau eine Frau gegeben, die Lobpreis liebt.

Benny Das ist doch auch so ein Zeichen dafür, wie Gott die Musik mehr und mehr in dein Leben reinholt.

Senam Das meine ich ja, mit der Musik ja zu Hause.

Benny Und ist bei euch, wenn du darüber bei einer Aufnahme reden möchtest,

Benny ist Lobpreis so ein großer Teil von euch, von eurem Leben?

Benny Oder dass ihr sagt, hey, zu Hause Musik machen mit der Familie ist uns voll

Benny wichtig, das machen wir immer. Oder es ist mehr so, hey,

Benny die haben es viel gemacht und wir machen es in der Gemeinde und außerhalb nicht so.

Senam Lohpreis ist das Zentrum. Also Jesus ist das Zentrum, aber wir leben von Lohpreis.

Senam Bei uns, Lohpreis Musik ist größer.

Benny Aber singt ihr dann unter der Dusche, beim Kochen und beim Schlafengehen auch immer?

Senam Nicht so extrem. Aber vielleicht kommt noch. Aber nicht so ein Streben.

Benny So Klischees erfüllen.

Senam Nicht so ein Streben. Aber ich merke auch, wenn ich nach Hause gehe,

Senam okay, das ist die Musik. Ja, cool.

Benny Und habt ihr dann auch so für eure Kinder gesagt, hey, wir wollen sie dann so

Benny Instrumente beibringen sozusagen, dass sie in die Richtung gehen?

Benny Sagt ihr, wir wollen warten, bis sie alt genug sind, so selber zu sagen,

Benny welche Stimme sie gehen wollen. Habt ihr da so einen Plan oder

Senam Wir haben es so offen gelassen, so ganz offen, aber wir merken schon die Richtung.

Senam Zum Beispiel der Sonnenmann, der spielt schon dirigent zu Hause.

Senam Der soll nicht mal starten, versuch uns zu dirigen.

Senam Und vor allem, wenn wir spielen, haben wir keine Ruhe.

Senam Wenn ich versuche, was du denn, entweder kommt der Sonnenmann oder die Keine.

Senam Nee, Papa, Papa, Papa, die will spielen.

Senam Aber wir beobachten die verschiedene Richtungen.

Senam Der Kleine hat ja auch, der Junelle hat ja auch ein Ukulele zu Hause.

Senam Ach cool. Und dann haben wir Flöte oder Mund-Armonika.

Benny Aber das ist wichtig. Ja, okay. Das heißt, aber ihr lasst es quasi ihnen frei,

Benny dann zu entscheiden, welche Richtung sie gehen wollen?

Senam Wir wissen schon, die haben die Musik schon. Ja. Die Wortschreitungen,

Senam vor allem, letzte Woche war das, ich habe mal angefangen zu spielen,

Senam dann habe ich gesagt, hey Papa, ich will spielen.

Senam Wo sind die Noten?

Senam Wer sagt, habt ihr gesagt, dass es Noten gibt?

Benny Ja.

Senam Wo sind die Noten? Woher weißt du, dass es Noten gibt? Wir haben irgendwie nicht gesagt.

Benny Das ist cool, weil sie lieben, was ihr liebt und sie gehen folgendem nach.

Benny Und das ist cool, weil das ist so, ich finde, das ist voll so ein roter Faden in deinem Leben.

Benny Du hast es viel gemacht, dann hat Gott gesagt, jetzt machen wir erstmal eine Herzoperation.

Benny Jetzt arbeiten wir an deinem Herz, in deinem Charakter und machen so,

Benny dass du das Fundament baust und dann gebe ich dir stückweise das.

Benny Und dann das, Liebe zum Lobpreis das und dann eine Frau, die Lobpreis liebt,

Benny Kinder, die Lobpreis lieben, weißt du, jetzt ein Event, einmal im Jahr Großes

Benny wird einmal im Jahr dann.

Benny Das ist cool. Also ich finde es wirklich schön zu sehen, wie Gott sozusagen

Benny spricht immer so eine Liebe dazu kriegt.

Benny Ich erinnere mich noch, früher hatten wir den Englischgottesdienst.

Benny Das Samstag, das war mein, der war laut.

Senam Der war laut, gell?

Benny Ich fand, das war mehr so ein, das hieß Englisch Gottesdienst,

Benny aber es war mehr so ein afrikanischer Gottesdienst, finde ich.

Senam Ungefähr, sagen wir mal ungefähr. In Afrika ist es lauter.

Benny Noch lauter als das?

Senam Ja, ja. Wow. Das ist nix. Das ist, ja, holle Kanne.

Benny Hast du da auch Lobpreis gemacht oder was hast du da so alles gemacht?

Senam In Afrika oder?

Benny In dem Englischen.

Senam In der Englischen. Ja, habe ich noch Lobpreis gemacht. Habe ich Gitar gespielt?

Benny Weil ich weiß, dass meine damaligen Familienkreisleiter das ja geleitet hatten.

Benny Und ich weiß auch immer, dass es samstags war. Ich war samstags bei den Teens.

Benny Die waren ja in dem einen Gebäudeteil und der

Benny Englisch-Gottesdienst war im Gottesdienstraum. Da hat man immer gehört.

Senam Ja, ja. By the way, die sind diejenigen, die mich auch wieder mal immer wieder...

Benny Gepusht haben?

Senam Gepusht. Musik machen. Musik machen.

Senam Musik wieder machen. Musik wieder machen. Die waren irgendwie die die Antünder.

Senam Die haben mich wieder angezündet.

Senam Du musst Musik wieder machen. Die wissen, dass ich will nicht mehr,

Senam aber du musst wieder machen. Du musst wieder machen. Alles gemacht.

Senam Du musst wieder machen. Du musst wieder machen.

Benny Ja, cool. Man braucht so jemanden. Ich hatte ich hatte vor 14 Jahre müsste das

Benny jetzt her oder nee 13, 12 Jahre her sein.

Benny Und da hatte ich jemand in der Gemeinde, die hat gesagt zu mir,

Benny hey Benni, du hast das Auge für ein gutes Bild.

Benny Also wir haben über Kamera, über Bildmontage geredet und sie hat angefangen

Benny in mich zu investieren, für Medien,

Benny Für Video und sie war diejenige, die Gott benutzt hat, um in den Bereich von

Benny dieser Technik reinzugehen. wieder.

Benny Als ich klein war, mein Bruder und ich, haben ich erinnere mich daran,

Benny das ist wahrscheinlich jetzt über 20 Jahre, wir saßen im Schwimmbad in einem

Benny Whirlpool und haben gedacht, wäre doch cool, wenn wir einen Film drehen.

Benny Und wir waren kleine Kinder, wir waren 10, 13 sowas.

Benny Und dann sind wir nach Hause gegangen und wir hatten diese alten Kameras,

Benny wo du noch so auf Kassetten aufgenommen hast.

Benny Und dann haben wir die lustigsten Filme gedreht. Und das ist,

Benny wo so mein angefangen hat,

Benny damals habe ich noch sehr viel vor der Kamera gemacht und habe dann aber dort

Benny angefangen mit Jaro und mit Freunden dann YouTube-Kanal zu machen oder halt

Benny Videos mitzumachen und sowas und

Benny Kanal kam erst später und dann war das so, dass aber diese eine Person dann,

Benny als ich in die Gemeinde gekommen bin, angefangen hat zu investieren,

Benny ähnlich wie bei dir und ich glaube, dass

Benny In einem Punkt, wo Gott manchmal Sachen von uns fordert, wie sie ihm geben,

Benny manchmal traut man sich vielleicht dann auch nicht, daran zurückzugehen,

Benny weil man es Gott gegeben hat.

Benny Und dann ist es ja auch schon ein bisschen so ein Opfer. Das ist ja nicht so,

Benny dass man sagt, oh, jahoo, ich gebe es ab, sondern es ist ein Opfer.

Benny Und dann traut man sich nicht hin und dann braucht man diese Leute,

Benny die zu einem sprechen und diesen Funken, den Gott in einem gelegt hat,

Benny zu sagen, jetzt Gott schickt diese Person und spricht zu einem Funken in deinem

Benny Herzen und dann kommt das Feuer. Ja, ja.

Benny Und ich glaube, so war es bei dir mit den zwei, und bei mir war es damals mit

Benny der einen in der Gemeinde.

Benny Und ich glaube, das ist so wertvoll auch, es ist auch wertvoll,

Benny so eine Gemeinde zu haben, wo Gott Leute mit einem geistlichen Auge hinschickt

Benny und sieht, das ist das Talent auf unserem Leben und da investiert man rein.

Benny Ich finde es voll wichtig, dass man auch dieses Feingefühl hat zu hören,

Benny hey Gott, sprich da gerade.

Benny Aber ich jetzt, so viele Jahre später, jetzt mache ich voll viel mit Technik

Benny seit Jahren und habe so eine Leidenschaft, aber weil eine Person investiert

Benny hat. Und das ist echt toll.

Benny Ich glaube, das ist echt was Besonderes so in diesem Bereich.

Benny Ja, jetzt haben wir ein bisschen darüber gequatscht.

Benny Jetzt wollte ich noch ein bisschen so auch über Glaube, Identität und sowas reden.

Benny Und du meintest ja vorher, dass du quasi christlich aufgewachsen bist und dieses

Benny Persönliche kam erst später. Ja,

Benny Jetzt finde ich, wirkst du schon als eine Person, die sehr nah an Jesus ist

Benny und auch eine Identität in Jesus gefunden hat.

Benny Würdest du beschreiben können, wie so deine Identitätsfindung in Jesus war?

Benny Wie hast du angefangen zu verstehen, was dein Erbe als Kind Gottes ist,

Benny sozusagen, wenn das Sinn macht?

Senam Kannst du das anders formulieren?

Benny Ich spreche leider kein Französisch, sonst könnte ich es auch Französisch sagen.

Benny Also bei mir war es so, ich habe es ja vorher gesagt, mein ganzes Leben lang

Benny hatte ich so dieses Gefühl gekriegt, dass ich nichts wert bin.

Benny Und dann habe ich angefangen, dieses Buch zu lesen, die Bibel zu lesen.

Benny Und dieses Buch hat angefangen, sehr viel über die Bibelstellen über Identität zu reden.

Benny Und das hat angefangen, mein Herz zu heilen, als ich angefangen habe,

Benny die Bibel zu lesen und diese Offenbarungen zu haben.

Benny Und während dem Lobpreis hat Gott angefangen, zu mir zu sprechen.

Benny Und ich habe so Heilungen erfahren und habe sozusagen so meinen Wert und meine

Benny Identität in Jesus gefunden durch diese intensive Beziehung durch Jesus.

Benny Und du hast ja gesagt, hey, ich bin christlich, mehr oder weniger christlich

Benny aufgewachsen, sage ich mal, aber diese reale Beziehung hat gefehlt.

Benny Und wie bist du zu dem Punkt gekommen, wo du sagst, hey, jetzt weiß ich, was ich in Jesus bin?

Benny Was ist das? Vielleicht ist es auch so, mal anders gefragt,

Benny das war nie so ein Gedanke für dich, weil du immer schon dieses Gefühl hattest

Benny von, hey, ich bin was wert, ich bin ein wertvoller Mensch und es ist einfach

Benny so da gewesen, dieses Selbstverständnis davon, wer du ein Gott bist.

Senam Ja, das, ich habe meine Identität nie so verloren. Ich hatte schon meine Identität gehabt.

Senam Aber diese Leere diese Leere in mir ist gefüllt worden,

Senam so kann ich erklären aber die Identität, ich weiß wer ich bin,

Senam wo Jesus aufgenommen haben weiß ich in Christus, weil man in Christus ist immer

Senam eine neue Kreatur das ist ein neuer Mensch, da habe ich okay,

Senam hier bin ich nicht mehr derjenige der früher war, derjenige der so und so gemacht

Senam habe, ich ein neuer mich geworden.

Senam Dann habe ich mich neu gefunden. Genau.

Benny Und du würdest

Benny sagen quasi, dass für dich, weil ich finde es so interessant,

Benny dass du als jemand, der quasi nicht christlich aufgewachsen ist,

Benny aber nicht dies voll erlebt hat, dann, glaube ich, geworden ist,

Benny so dieses gesunde Verständnis davon hat, wer man in Jesus ist.

Benny Weil es ist, finde ich, etwas, was man merkt, was ich auch in vielen Leuten

Benny gesehen habe über die Jahre, das kommt erst über die Zeit.

Benny Viele Leute denken immer noch, sie sind Bauern in Christus, wenn du weißt, was ich meine.

Benny Dass sie halt sozusagen Bettler-Mentalität haben und dass man halt sagt,

Benny das hatte ich auch, dass man nicht weiß, hey, du kannst zu Jesus kommen und

Benny Jesus freut sich, mit dir abzuhängen.

Benny Jesus freut sich auf deine Gegenwart. Jesus freut sich, dich zu erleben und

Benny für mich war es lange Zeit so und ich kenne auch viele Leute,

Benny die das auch durchgemacht haben,

Benny die Sichtweise haben, Gott ist mehr so dieser Böse oder dieser Strenge und man

Benny kann ihn nicht als Vater erfahren.

Benny Und deswegen finde ich, das wollte ich

Senam Schon Das habe ich nie gehabt.

Benny Für dich, aber das ist cool, weil ich finde das ist voll gut,

Benny weil ich finde das auch mal auch gut,

Benny einen Gast da zu haben, der gesund, der quasi das schon so voll drin hat,

Benny weißt du, das heißt aber auch, dass Gott dir das voll gegeben hat.

Benny Das sehen wir ja auch bei Mose zum Beispiel, der ist in einem Pharao-Palast

Benny in einem Palast als Sohn von Pharoah aufgewachsen.

Benny Das heißt, der hat ja diese Mentalität schon gehabt, ich bin wichtig,

Benny weil er ja in dem Königshaus war sozusagen.

Benny Und es war anders wie die Israeliten, die dann Sklaven waren.

Benny Und dadurch eine Sklavenmentalität hatten, wo sie gesagt haben,

Benny unser ganzes Leben lang bauen wir nur für jemanden, aber wir sind Sklaven.

Benny Und Mose hatte eine ganz andere Mentalität.

Benny Und ich finde das voll toll, weil es zeigt für mich so, Gott hat dir schon diese

Benny Mentalität einfach in dich hineingelegt, weil das zeigt auch so,

Benny finde ich, die Rolle, die du hast im Glaubensleben.

Senam Genau, deswegen hat ein Pastor, ein Pastorgeber mir das gesagt, wie du bist,

Senam wenn du anfängst, in Sprache zu reden, wirst du nur springen.

Senam Du hast alle das Gepäck schon.

Senam Ich habe später verstanden, was er meinte. Wenn du anfängst,

Senam in Sprache zu reden, dann wirst du einfach springen. Und er hatte auch recht.

Senam Ja.

Benny Und es ist ja so, dass, finde ich, Gott ja einfach, jeder Mensch so unterschiedliche Wege hat.

Benny Gott führt jeden durch unterschiedliche Lebensphasen. Manche haben den Weg,

Benny wo sie christlich aufwachsen, im gesunden Christen, wirklich erweckte Christen sind.

Benny Und diesen Weg gehen andere, wie du jetzt, die haben, die lernen Gott,

Benny die kriegen das Christliche mit, aber haben diese persönliche Erweckung ein bisschen später.

Benny Ich bin christlich aufgewachsen, dann habe ich von weg Gott und dann wieder,

Benny bei mir war es mehr so auch so ein Durcheinander, der Weg.

Benny Und ich finde das so spannend, einfach mal auch zu hören, wie Leute damit einfach

Benny aufwachsen und damit einfach diese Gedanken einfach haben, hey,

Benny ich hatte nie dieses Problem, mein Identität war nie ein Problem, wie du ja sagst.

Senam Ja, ich glaube mal auch, wo ich nach München gekommen bin, warum sage ich Deutschland,

Senam wenn ich München sein möchte?

Benny Bayern zählt doch als Deutschland.

Senam Ich glaube, war ein oder zwei Jahre, ich bin nicht mehr in die Geschichte gegangen,

Senam bin, da habe ich oft gehört, da bin ich nicht mehr gegangen.

Senam Da war so ein Loch, ein Loch da, wo es nicht mehr da war.

Senam Ich glaube, nach meiner Bekehrung, da war ich so ein Loch, ich war enttäuscht,

Senam da bin ich nicht mehr in die Gemeinde gegangen.

Senam Und dann bin ich später in die Zirbeke gekommen, genau.

Senam Da war so diese Lücke, die da zwischen war. Ansonsten wegen Identität.

Senam Im Laufe des Jahres habe ich gemerkt, steht auch in der Bibel,

Senam habe ich gelesen, wir sind, alle Christen sind aus der Welt worden,

Senam aber wir wissen, dass sie, bevor ich geboren bin, dass sie mich, dass sie mich kennst.

Senam Das war neu bei mir, aber okay, wenn ich sehe, wenn ich durchschaue,

Senam denke ich mich schon, bevor ich geboren bin,

Senam dann weiß ich, alle, was sie durchgemacht haben, alle, was ich erlebt habe,

Senam ich habe keinen anderen Weg. Mein Weg ist nur Jesus.

Senam Ich kann nicht nach links, gar nicht nach rechts. Oh, Jesus.

Benny Wenn man eine Sache hat, die so gut schmeckt, dann warum will man was anderes?

Senam Ich bin wie gefesselt. Also ich kann nicht.

Benny Gefesselt, aber frei.

Senam Aber ich weiß, es ist gut. Aber der Weg ist sehr gut.

Senam Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, du bist aus der Welt.

Senam Du kannst nicht anders machen als das. Wenn du was anderes machst, dann ist es für dich.

Benny Wenn du

Benny beschreiben müsstest, was ist so die

Benny Sache auf deinem Herzen, die in deinem Herzen total brennt, wenn du über Jesus denkst.

Benny Wenn es diese eine Sache gibt, die für mich ist es so, auch deswegen haben wir

Benny auch den Podcast zum Thema Selbstwert, Glaube, Identität, einfach um Menschen

Benny zu zeigen, wow, Gott heilt gebrochene Herzen.

Benny Gott will, dass wir sein Herz kennenlernen. Das ist, was mein Herz brennt.

Benny Wenn ich von Leuten von Gott erzähle, ist mein Aspekt so, hey,

Benny wow, Gott liebt dich so sehr und er ist für dich gestorben und wieder auferstanden,

Benny damit du mit ihm leben kannst und sein Herz brennt für dich.

Benny Und das ist so dieses, Gott will und ich will, mein Herz brennt für Leute auch,

Benny die in diesem Zerbruch sind, weißt du?

Benny Weil ich weiß, wie es ist, emotional komplett zerstört zu sein,

Benny brennt mein Herz für diese Leute.

Benny Und für dich so, würdest du sagen, das ist mehr so die Richtung Lobpreis,

Benny das ist das, wofür Gott einfach anzubeten und Menschen in die Gegenwart Gottes reinzubringen oder ...

Benny Weißt du, was ich meine?

Senam Ja.

Benny Man schaust mich so an, aber du hast keine Ahnung, was ich sage.

Senam Ich bin schon weg. Ich bin schon weg. Ich werde jetzt warm.

Senam Jetzt gehe ich langsam. Es geht tief. Es gibt nur ein Wort. Es ist Liebe.

Senam Ich möchte und habe es, ich brenne es, dass Leute wissen, dass Gott Liebe ist.

Senam Egal, was passiert, dass Gott dich liebt.

Senam Und auch Lobpreis, ich sehe das ganz anders. Ich habe andere Sicht.

Senam Das ist, glaube ich, speziell für mich so. Ich sehe ganz anders,

Senam was man mit Lobpreis machen kann.

Senam Und du hast einen Teil gesagt. Bei mir, wenn man Lobpreis singt,

Senam wenn man singt, ich sehe das auch so, dass wenn man singt, Menschen kann geheilt werden.

Senam Menschen können befreit werden Menschen können wieder gestert werden und es ist so eine Last,

Senam wenn ich sehe dass Leute kommen und wir singen die Gegend nochmal wieder weg,

Senam bei mir ist es ein No-Go es tut mir weh ich möchte erleben wenn man singt wenn

Senam man Lobpreis macht, man sieht wie Gott gut ist man sieht wie Gott lieb ist wenn

Senam ich das nicht sehe dann bin ich traurig.

Senam Das ist über alles. Es muss was passieren, wenn man singt. Es muss was passieren, wenn man spielt.

Senam Es muss was passieren. Es muss was passieren.

Senam Ja.

Senam Dass Gott da ist.

Senam Ja.

Senam Genau.

Benny Ja, ich glaube, die Gegenwart Gottes...

Benny Winziger, das ist ja das Thema der ZWG dieses Jahr, fällt mir gerade auf.

Benny Die Gegenwart Gottes ist so kostbar und ich glaube, Leute in die Gegenwart Gottes

Benny hineinzuführen durch Lobpreis, ist auch echt eine Grabe. Vor allem, weil

Benny wenn jemand vorne steht und falsch leitet, kann das auch sehr ablenkend sein.

Senam Stimmt.

Benny Und deswegen, weißt du, Gott Leute geben, die diese Gabe haben und wie du sagst,

Benny dein Herz. Das heißt, würdest du sagen, dass

Benny dein Leben, wie du Lobpreis gestaltest, wie du Predigten gestaltest,

Benny zum Beispiel im Frühgebet und so, hat immer so diesen, immer diese Komponente

Benny von, dass Leute verstehen, dass Gott lieber ist.

Benny Ist es so dein Herzenswunsch, dass das überall mit reinfließt?

Benny Oder ist das so eine Sache, die du sagst einfach, hey, das ist einfach,

Benny wenn Leute über Glauben reden, dann rede ich drüber.

Senam Ja, genau. Es ist so, dass ich sehe das so, wo das Wort Gottes ist.

Senam Ist auch die Kraft Gottes. Und durch den Preis, wir singen nicht nur Gesang,

Senam also wir singen nicht, um zu singen, wir singen auch das Wort Gottes.

Senam Es gibt verschiedene Lopreise. Normalerweise müssen wir immer das Wort Gottes

Senam singen. Wenn wir das Wort Gottes singen, dann ist auch die Kraft drin.

Senam Und ich glaube daran, wenn man singt, passiert viel.

Senam Ich glaube auch daran, wenn man predigt, passiert viel. Aber ich will mehr.

Senam Das ist mein Head of, ich will mehr, ich will mehr, ich will mehr, genau.

Benny Und wie bekommt man mehr?

Senam Beten.

Benny Aber was genau bedeutet beten? Für Leute, die wir haben ja echt Leute,

Benny die auf verschiedensten, wir haben Leute, die zuhören, die viel mit Gott gehen,

Benny aber wir haben Leute, die Gott noch nicht so viel erleben.

Benny Das heißt, wie würdest du sagen oder würdest du empfehlen, jemanden zu beten?

Senam Ich sage immer so, es ist alles Gnade. Die Arbeit machen wir nicht.

Senam Wir sind noch Kanäle, frei zu sein und Gott den Raum zu lassen, zu wirken.

Senam Genau, der Heilige Gast macht die ganze Arbeit. Müssen wir nicht machen,

Senam müssen wir bereit sein, zu sagen, okay, hey, darfst du es machen.

Senam Einfach den Heiligen Gast nicht

Senam blockieren oder betrübt. Wenn er betrübt ist, dann tut er auch nicht.

Senam Einfach in der Lage sein, den Heiligen Gast den Raum zu lassen.

Senam Ja.

Benny Aber konkret, sagen wir jetzt mal, wir haben eine Person, die ist noch nicht lange im Glauben.

Benny Ihr schaut euch jetzt diesen Podcast an, diesen Teil, wo wir über Gebet reden. Wie betet man richtig?

Benny Oder wie kann ich beten, so was ich gerade erlebe?

Benny Wie würdest du dieser Person sagen, hey, pass auf, so gebetet,

Benny wenn du betest, dann bete so.

Benny Wenn du betest, achte auf folgende Sache. Weißt du, so einfach wirklich so, wirklich.

Senam Ich weiß, denn Gott, der Papa ist, Gottes Liebe ist, dann, wenn du bitten möchtest,

Senam sei ehrlich, bitte ganz normal.

Senam Sag, was du auf dem Hälften hast.

Senam Das war's. Mehr muss man nicht machen. Wie ich mit dir gerade eben rede,

Senam so mache ich auch, wenn ich bitte. Ich muss viel machen.

Senam Und dann spüre sofort die Gegebenheit Gottes, wenn du so machst. Ganz einfach.

Benny Das ist doch eine Antwort. Ich glaube schon, das ist, was hilft.

Benny Ich finde es voll schön, wenn man erkennt, Gebet ist ein Dialog und nicht ein Monolog.

Benny Das bedeutet, es ist so, dass Gott uns, Gott spricht zu jedem unterschiedlich

Benny und doch irgendwie auch gleich.

Benny Also ich glaube, Gott kann durch die Bibel sehr stark zu uns reden.

Benny Manchmal hört man auch einfach die Stimme Gottes oder man spürt eine Führung,

Benny sage ich mal, im Inneren.

Benny Und ich glaube, das ist auch wichtig für Leute einfach zu lernen,

Benny du, der gerade auch zuhörst oder zuschaust, zu lernen, wie Gott mit einem spricht.

Benny Für mich ist es zum Beispiel so, Gott spricht, ich weiß, Gott hat

Benny Gott weckt mich manchmal gerne auf morgens, auch wenn ich nicht so begeistert davon bin.

Benny Das habe ich heute auch im Frühgebet erzählt. Ich habe heute Frühgebet gemacht. Ja, habe ich gehört.

Benny Und dann hat Gott mich aufgeweckt und ich habe ein bisschen gebraucht,

Benny bis ich mein Fleisch überwunden habe, zu sagen, okay, aber ich habe gemerkt

Benny zu verstehen, wann das Gott ist.

Benny Genauso wie wenn Gott was nicht will, wie er dann zu mir redet und sagt, hey, jetzt

Benny kaufe ich jetzt den Ferrari oder kaufe ich jetzt den Opel in welche Richtung

Benny will Gott einführen oder so, nee, Gott will nicht, dass ich das mache oder so

Benny und ich glaube das ist so wichtig,

Benny dass jeder so das auch ein bisschen lernt und da komme ich zu meiner nächsten

Benny Frage an dich, wie hast du gelernt

Benny wie Gott zu dir redet

Senam Ganz untypisch. Durchflugpreis.

Senam Einmal habe ich zuhause angefangen zu spielen, Lopraß zu machen.

Senam Und dann ging es mal, Gottes war da.

Senam Aber ich habe stark gespielt. Ich habe nur nicht am Anfang zu spielen,

Senam angefangen zu spielen, dann habe ich gespielt. Okay.

Senam Am Anfang war ganz normal, aber das ist immer wieder so. Wenn ich anfange zu

Senam spielen, zu singen, dann habe ich gespürt, es ist da.

Senam Immer wieder das. Dann habe ich irgendwann erkannt, okay, Gott ist gerade da. Der redet mit mir.

Senam Und es ist genau so. Ich glaube, bei jedem ist es anders.

Senam Zum Beispiel, wenn ich mit dir rede. Wie ich Gott im Zimmer erlebe, wenn ich spiele.

Senam Genauso erlebe ich auch, wenn ich mit dir rede. dann weißt du,

Senam okay, während gerade eben, wo ich mit dir rede, ist er hier.

Senam Oder wenn du was sagst und die Wahrheit ist, dann spüre ich sofort die Gegenwart Gottes.

Senam Dann sag ich, okay, was du gerade sagst, ist was dran. Nimm das auf.

Senam Und dann, wenn oft in der Gemeinde, es gibt bestimmte Leute,

Senam wenn ich die treffe, spüre ich sofort die Gegenwart Gottes.

Senam Oder während wir reden, dann weißt du, okay, Gott redest, entweder zu mir zu

Senam einem, aber ich weiß dann, wie ich einfach wahr sein will.

Senam Vor kurzem zu Hause, ich lag auf dem Sofa, da habe ich angefangen.

Senam Riebbelst.

Senam Okay, Gott ist hier. Es war nur Ruhe.

Senam Was willst du? Ich habe mich in

Senam der Reise, warum so jetzt? Ich habe nicht gebetet, ich habe nicht gemacht.

Senam Der würde nur sagen, dass er da ist.

Senam Ja, wow, cool.

Senam Genau, diesen Moment, wenn ich das habe, ich habe so eine Sicherheit,

Senam so eine Sicherheit, so ein Trost, dass er da ist.

Benny Ja, das ist cool. Ich kenne das manchmal, das ist in mir drin,

Benny so ein, was heißt Prompting auf Deutsch, so ein Urging, Gott will jetzt,

Benny dass ich gerade anfange, Lobpreis zu machen und seine Gegenwart kommt.

Benny Kennst du das innerlich? Von innen kommt so dieses, Gott ruft mich gerade in den Thronraum.

Benny Und wenn du es dann machst, also wenn man dann drauf hört, ist das so eine schöne Zeit.

Benny Es ist so, man hat die Momente, wo du einfach anfängst, Lob zu machen und dann

Benny gibt es die Momente, wo du merkst, Gott ruft dich gerade zu ihm zu kommen.

Benny Und ich liebe diese Momente.

Benny Da kriege ich schon Tränen in den Augen, weil ich finde es so besonders,

Benny wenn Gott, also was für ein Privileg es ist, dass Gott einen in sein Haus ruft

Benny und dass er manchmal zu uns spricht und man spürt es.

Benny Und das finde ich ist ja auch das Schöne, dass man merkt, Gott ist echt erlebbar.

Benny Er ist nicht einfach eine Person, die in einem toten Buch beschrieben wird,

Benny sondern er ist eine Person, die in einem Lebendigen Buch beschrieben wird.

Benny Er ist eine Person, die beschrieben wird von Büchern, die richtig alt sind,

Benny aber immer noch so akkurat.

Benny Und ich liebe das und ich glaube, dass wir als Kindergottesträger der Gegenwart Gottes sind.

Senam Gott, ich habe viel gelernt. Ich hatte am Anfang Probleme damit gehabt,

Senam um zu wissen, dass der Heilige Geist auch emotional ist.

Senam Und bei mir ist es so, ich bin da auf einmal traurig.

Senam Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Aber habe ich Zeit gebraucht zu wissen,

Senam genau in dem Moment, was ich dem der Heilige Geist betrübt.

Senam Und dann ist es so, eine Traurigkeit bekommst du ja gerade mit.

Senam Aber am Anfang, ich habe nichts gemacht, auf einmal bin ich traurig.

Benny Ja, genau. Ist es dann, weil du was Falsches gemacht hast oder weil der Heilige

Benny Geist über etwas, was gerade passiert?

Senam Über etwas.

Benny Zum Beispiel, man geht, also man sieht in den Nachrichten irgendwas voll Schlimmes

Benny und der Heilige Geist ist traurig, als Beispiel. So in der Art ungefähr.

Senam Zum Beispiel, wenn ich sowas habe, dann frage ich, was ist, ich will wissen,

Senam was ist passiert, muss ich was machen oder ist gerade was passiert, so und so.

Senam Dann weiß ich später mal, was war. Aber das war so ein Gefühl,

Senam so ein Gefühl, das ist unangenehm.

Senam Sehr unangenehm. Oh, jetzt was stimmt nicht. Ich habe was gemacht oder jemand

Senam hat was gemacht oder hat man was erzählt.

Senam Manchmal erzähle ich etwas, was nicht gut ist, ich merke das nicht.

Senam Ich gehe nach Hause und da bin ich traurig.

Senam Und dann, oh, du hast was gesagt.

Senam Was normal ist für die Menschen um dich, aber ich darf das nicht sagen.

Senam Ja. Zum Beispiel, weißt du, was ich meine?

Benny Ja, voll. Weil wenn man zum Beispiel, also ich merke das tatsächlich relativ schnell,

Benny dass, vor allem wenn man über andere Menschen redet, das gefällt dem Heiligen

Benny Geist nicht, das merke ich,

Benny wenn man negativ über sie redet, das ist positiv jetzt zu loben und so,

Benny aber wenn man quasi Sachen über Leute ausspricht, die Gott nicht über sie denkt. Ja.

Benny Weil das ist einfach, das ist halt, dann machen wir uns uneins mit ihm,

Benny wenn wir jetzt sagen, hey, Person XY hat voll die krumme Nase.

Benny Als Beispiel jetzt, das ist nicht, was der Heilige Geist über ihn denkt.

Benny Gott denkt, ich habe die Nase so gemacht, sie ist wunderschön.

Benny Und wenn ich anfange, andere Sachen aufzusprechen, als Gott über die Person

Benny denkt, dann macht man den Heiligen Geist traurig. Und ich glaube,

Benny das ist so eine Sache, die ich mir die Jahre gemerkt habe.

Benny Wobei, wenn ich drüber nachdenke, manchmal, das hast du bestimmt auch,

Benny manchmal merkt man das sofort, aber manchmal ist es so, bei mir ist es ganz

Benny oft so, wenn ich drüber nachdenke, abends im Bett kommt es dann.

Benny Oh, das war nicht so gut. Das kennt man doch, kannst du bestimmt auch, abends im Bett.

Benny Oder wenn man, manchmal ist es so, sonntags ist ja echt voll und man hat nicht

Benny so viel Zeit, drüber nachzudenken, weil man einfach, man macht viel und dann

Benny ist man abends in der Dusche und dann kommt so die Bilder, okay.

Benny Und da finde ich, muss man aber auch unterscheiden. Manchmal ist es auch der

Benny Feind, der einen angreifen will und verdammen will. Manchmal ist es der Heilige Geist.

Senam Da musst du,

Senam unterscheiden. Du musst das unterscheiden. Sonst hast du recht.

Senam Aber mit der Zeit weißt du genau.

Benny Man lernt. Das ist halt dieses Leben mit Jesus.

Benny Wo man merkt, relativ schnell, wie du sagst, du hast geredet,

Benny dann fährst du und dann merkst du, oh, der Heilige Geist, das traue ich.

Benny Manchmal dauert es aber ein bisschen, weil man gar nicht zuhört oder weil man

Benny gerade nicht das merkt. Ich finde, das ist voll...

Benny Kostbar, dieses Leben mit Jesus, weil man diese Gegenwart, wenn man sich dieser

Benny Gegenwart Gottes bewusst ist und in dieser Beziehung mit Jesus lebt,

Benny dann kann man diese Verbindung im Geist haben.

Benny Und das ist eigentlich das größte Geschenk, was man haben kann.

Benny Ich habe, ich erinnere mich an eine Predigt, die du mal gemacht hast vor ein

Benny paar Jahren über das Thema Zungenrede.

Benny Und da würde mich mal interessieren, wo bist du jetzt gerade so auf der Reise in dem Thema? Ist es,

Benny machst du das

Benny vor lange? Also Bernd war ja hier auf dem Podcast und er hat auch, ich glaube,

Benny ich glaube, im Podcast hat er überzogen, ich weiß nicht, ob ich es gerade mit

Benny einer seiner Predigen verwechseln habe, ich glaube, er hat zum Podcast gesagt, dass er

Benny voll gerne in den Zungen redet und ist gerade ihn voll begeistert und ich finde

Benny es voll gut, es hilft, mich baut das voll auf, wenn ich das mache.

Benny Und wie ist es für dich so?

Benny Gerade auf der Reise ist es so eine Sache, wo du sagst, hey,

Benny ich mache das jeden Tag, das ist fester Bestandteil oder ich,

Benny mein Ziel ist es, das jeden Tag zu machen. Wie ist es so für dich?

Benny Du machst es einfach, du denkst gar nicht drüber nach, wenn es dran ist, ist es dran.

Senam Das Volk sagt, bitte ohne Unterlass. Wie wirst du das machen?

Senam Nur du drüber reden. Das schaffst du nie.

Senam Wenn ich Kunde den ganzen Tag drüber reden.

Senam Ja.

Benny Und hast du, kriegst du manchmal eine Interpretation davon?

Benny Ich habe mal mit die, die den Englisch-Hördienst geleitet haben,

Benny die habe ich mal gefragt, wie machst du das mit dem das verstehst du?

Benny Er hat gesagt, bete dafür und dann verstehst du es.

Benny Und manchmal ist es bei mir so, manchmal verstehe ich wirklich oder ich denke,

Benny ich verstehe was ich sage.

Senam Wie ist es bei dir? Bei mir ist es so, ich bete manchmal kommt ein Verwollter

Senam raus so auf Französisch.

Senam Ich merke es selber nicht. Ich bete, bete um Zungen und dann rede ich das Wort.

Senam Dann war ich, was hast du gerade geredet? Und dann war ich, oh,

Senam das war gerade Französisch.

Senam Was war das? Ich habe was gesagt, aber Ich kann reden, dann kommt so ein Wort raus auf Deutsch.

Senam Und dann rühre ich, oh, was ist das? Dann habe ich angefangen.

Senam Dann, vielleicht passiert es bei mir oft so, dass wenn ich Tungen rede,

Senam dann kommt ein Wort, ein Wort, ein Wort. Ich ständig das Wort immer wieder,

Senam immer wieder, immer wieder. Und dann gehe ich wieder weg.

Senam Und dann weißt du, okay, es ist eine andere Interpretation.

Senam Aber darauf weiß ich, okay, es ist was dran mit dem Wort.

Senam Ja, ja.

Benny Ja, und

Benny magst du erzählen, wie hast du das gekriegt? Ja, war das ein besonderes Erlebnis?

Benny Wie war das so? Wenn du es nicht erzählen willst,

Senam Musst du... Ich habe schon mal darüber gepredigt.

Benny Ja, genau, du hast darüber gepredigt.

Senam Ich wollte mal,

Senam Gott redet mit mir so, ich wollte immer in Tungel reden. Dann habe ich meinen

Senam Familienkreisleiter, da hat

Senam sie mich gefragt, ob ich in Tungel rede oder kann. Nein, ich kann nicht.

Senam Ich habe auf dem Herzen gehabt, wo sie mich gefragt hat, okay,

Senam ist es was dran? Und dann weiß ich, wie man das machen soll.

Senam Und dann ein Pastor in Togo hat mir schon mal gesagt, das hast du schon bekommen.

Senam Und dann musst du fragen, musst du glauben.

Senam Aber wie?

Senam Wie soll ich das machen? Ja, ja. Und dann, das war, wir haben einen Gottesdienst

Senam gehabt, da war der Mann in Passing, und dann der Pastor hat gesagt, rede jetzt in die Zunge.

Benny Warte, wie? Dann sehen wir meine Familienkreisleiter,

Senam Die Zweiten sind zu mir gekommen, die haben mich gepackt. So,

Senam einer hat meine Kille so geholt, so, so.

Senam Dann haben wir gebetet, gebetet, gebetet, gebetet, gebetet, gebetet,

Senam gebetet. Mir war einfach peinlich.

Senam Wenn du jetzt nicht redest.

Senam Das Team war es mit dir nicht. Die haben in den Tunnel geredet,

Senam in den Tunnel geredet. Okay, wieso?

Senam Sag auch was. Sag auch was, sag auch was. Da haben wir angefangen,

Senam Auch was durch meinen Kopf gegangen ist, habe ich angefangen,

Senam das aufzusprechen. So hat es angefangen.

Senam Aber der Heilige Geist ist der Beste.

Senam Ich hatte früher mal ein paar Gesellschaften in den USA, die haben 24 immer

Senam Lobpreisen, die haben immer gemacht. Und da habe ich ständig das gehört.

Senam Und wenn die Lobpreisen, haben die dazwischen auch singen geredet.

Senam Ich wusste auch nicht, aber habe ich mitgesungen. Da habe ich auch mitgemacht.

Senam Daraufhin habe ich schon Zunge-Rede empfangen. Und als ich gemerkt habe,

Senam das war Zunge-Rede gewesen.

Senam Dann, wo ich an dem Tag angefangen habe zu reden, zu reden, zu reden, zu reden.

Senam Dann habe ich gesagt, okay, wenn du jetzt redest, rühre ich nicht mehr auf.

Senam Ich glaube, ich habe den ganzen Tag in Zunge geredet. Weil ich habe Angst gehabt.

Benny Es geht wieder weg.

Senam Fast die ganze Woche, ich habe nur in Zunge geredet. Aber da habe ich immer

Senam gemerkt, der Herrgegas hat mir gesagt, nee, das hast du früher schon gehabt,

Senam durch, aber du hast gar nicht gemerkt. Und das war es.

Senam So einfach ist es. Muss man mit Glaube anfangen zu reden.

Benny Cool, bei mir war es,

Benny wir haben im Familienkreis einen Abend gehabt, wo es speziell darum ging,

Benny weil viele, sie haben quasi ein Jahr davor gefragt, hey, was wollt ihr nächstes Jahr von Gott?

Benny Und voll viele haben gesagt, wir wollen Zungenreder haben und dann haben wir

Benny einen Abend gehabt und mir war das so unangenehm, weil ich glaube,

Benny ich war einer, ich glaube, ich war der Letzte, der es nicht getraut hat, laut zu reden.

Benny Wir haben es alle gekriegt an dem, ich glaube, wir haben es alle gekriegt an

Benny dem Abend, weiß ich nicht mehr, jetzt auch schon über zehn Jahre her und ja,

Benny Und dann war das so, dass ich quasi aufgestanden bin und er mich so im Glauben

Benny so durch den Raum geführt hat und ein paar Schritte.

Benny Und genau, und dann habe ich halt an dem Abend, ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her, aber ich weiß nicht mehr genau,

Benny wie der Abend war das schon so lange her,

Benny aber ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend war das schon so lange her,

Benny aber ich weiß nicht mehr genau, wie der Abend war das schon so lange her,

Benny aber ich weiß nicht mehr genau, wie wenn man denkt, komm, das ist nur dieses eine Wort.

Benny Aber Zungenrede ist ja mehr als nur dieses Wort. Es ist ja mehr wie so,

Benny wenn du ein Auto anmachst.

Benny Aber ein bisschen habe ich mich auch so komisch gefühlt, weil das sich dann

Benny auch so fake anfühlt, wenn du dieses eine Wort machst, was alle sagen.

Benny Und ich weiß doch, deswegen habe ich mich damit so geschämt,

Benny das zu machen. Mir war das so peinlich.

Benny Genau, und jetzt ist es so, ich finde es richtig cool, einen Zungen zu reden

Benny und es baut mich richtig auf.

Benny Aber ich habe es jetzt, ich habe tatsächlich jetzt noch nie so wirklich so extensive,

Benny so richtig lang gemacht, so dass ich jetzt 30 Minuten hingesetzt habe und nur

Benny in den Zungen gebetet habe, das habe ich jetzt noch nicht gemacht.

Benny Ich bete halt echt immer so, bei mir ist es so, ich mache das oft so,

Benny im Lobkreis mache ich das oder wenn ich so unterwegs bin oder wenn ich jetzt

Benny zum Beispiel in einem Podcast-Setting bin und ich rede mit dir,

Benny mit Leuten und dann manchmal einfach, ich merke, jetzt ist es gerade dran einfach,

Benny da mache ich das so im Geist.

Benny Wie ist es so für dich, ist es so, dass du sagst du setzt dich manchmal hin

Benny und sagst, jetzt mache ich nur Zungenrede oder ist es so einfach, das kommt einfach

Senam Ich fühle die Sprache. Mit Sprache, du fängst an zu reden. Wenn du willst,

Senam kannst du anfangen zu reden und dann kannst du aufhören.

Senam Genauso mit der Zunge reden auch. Du kannst sagen, ich fange hier zu reden und dann redest du.

Senam Und was ich entdeckt habe, je mehr man in der Zunge redet, je mehr du das machst,

Senam erfährst du viel. Und ich habe viele Sachen erfahren.

Senam Irgendwann kannst du nicht mehr. Wenn du eine Stunde im Zunge redest,

Senam eine Stunde, zwei Stunden, irgendwann kannst du nicht mehr.

Senam Aber du spielst schon den Geist in dir. der betet.

Senam Ich habe einmal erlebt, und dann habe ich diese Passage in der Bibel, wo ich sage,

Senam wir wissen nicht, was wir bitten können. Dann was, wenn du in diese Ruhe kommst,

Senam wo du nicht mehr kannst, dann merkst du schon in dir, was hochkommt, was betet. Ja.

Senam Ja.

Benny Ich finde es auch voll so. Wir können jetzt aufhören zu reden und wir können

Benny einfach anfangen zu reden, ohne Probleme. Man kann es an- und ausschalten, das ist kein Problem.

Benny Aber ich finde, es ist ja, das habe ich jetzt von einmal gehört bei uns in der

Benny Church, der gesagt hat, hey, er macht das manchmal bewusst einfach voll lange

Benny und er hört so, nach 10 Minuten merkt er nichts, aber nach 20 Minuten fängt

Benny er an, voll was zu erleben.

Benny Und ist es bei dir auch so, dass

Benny du sagst, hey, so am Anfang ist mehr so trocken und dann aber kommt es?

Benny Oder ist es von dir am Anfang voll Ekstase mit Gänsefüßchen?

Senam Nee, es kommt darauf an. Je nachdem. Du kannst manchmal kommst,

Senam fängst du an zu reden und dann sofort spürst du.

Senam Manchmal fängst du zu reden und du redest und du sprichst.

Senam Manchmal spürst du gar nicht, du bist fettig, aber hast du nicht gespürt. Das passiert auch.

Senam Aber oft, ich fange oft an, so wie wir gerade reden, manchmal,

Senam wenn ich die Gegenwart Gottes spüre,

Senam Fangen an durch Reden im Tunnel. So mache ich oft. Wenn ich das spüre,

Senam oh Gott, ich bin gerade eben hier.

Benny Ich habe mal einen Online-Gottesdienst gesehen. Da haben die gesagt,

Benny dass Kinder oft noch die Gabe haben, weil sie noch nicht so voll sind wie Erwachsene, es auszulegen.

Benny Und dann haben sie nach vorne Leute geholt, die zum Geredet haben und haben

Benny dann eben Kinder gestellt. Und die haben es dann ausgelegt. Das fand ich richtig cool.

Senam Das ist die Wahrheit. Wo du mir sagst, ich glaube, wann war das?

Senam Ich habe meine Tochter angenommen und habe angefangen zu hören.

Senam Da hat sie mich so angeschaut. Wie sie was verstanden hat.

Senam Wow.

Senam Wieso guckst du mich sie an?

Benny Die hat mich so angeschaut.

Senam Aber wenn du mir sagst, dann hat sie mich so geguckt. Ja. Wieso schaust du mich so an?

Senam Aber jetzt, wo du sagst, Ja, aber du sagst jetzt,

Senam das wusste ich nicht.

Benny Wenn sie dann anfangen kann, in vollständigen Sätzen zu reden,

Benny dann kannst du sie auf seinen Schoß setzen und dann übersetzt sie dich.

Senam Aber man redet viel. Ich habe es schon einmal erlebt, ich glaube,

Senam das war vor wie vielen Jahren, ich habe in den Zungen geredet,

Senam ich habe abgehoben, bin rausgegangen, habe in den Zungen geredet und dann jemand ist vorbeigelaufen.

Senam Ich habe geredet und der ist sofort umgedreht.

Senam Ich glaube, der hat was verstanden. Aber er hat mir nicht gesagt,

Senam was er verstanden hat. Aber wie er mich angeschaut hat, ja, was weiß ich noch nicht.

Senam Wir hätten Flüssprachen nur zu merken, gell. Wir hätten andere Sprachen auch, nur zu wissen.

Senam Ja, das stimmt.

Benny Es ist auch

Benny ähm

Benny Ich finde das voll das coole Thema, voll spannend. Es ist aber auch leider ein bisschen kontrovers.

Benny Es ist auch so, dass nicht jeder, auch im Pfingstgemeinden, was eigentlich voller

Benny Widerspruch ist, aber dass sie nichts glauben oder nicht damit okay sind.

Benny Ich finde es voll interessant, einfach so zu merken, es gibt viele Strömungen im Leib Christi.

Benny Das ist so voll interessant. Wie ist es so?

Benny Du hast ja gemeint, du bist katholisch aufgewachsen.

Benny War das, aber so hat man auch da so über Zungenrede und sowas geredet oder war das mehr so nicht so, ja?

Senam Damals haben wir nicht gemacht, es gibt so eine Gruppe, die nimmst, wie heißen die nochmal?

Senam Renouveau. Erneuerung, also Renouveau Charismatik. Erneuerung,

Senam also charismatische Erneuerung.

Senam Ich glaube, da machen die auch, Versungen und Zungen zu reden.

Senam Die sagen sogar Heilige Geister empfangen.

Senam Was es in der Zeit, zu der Zeit nicht gab, gab es gar so eine Richtung.

Senam Genau, weil jetzt, ich glaube, weiß es nicht, ob die voll dabei sind, dass wir es sind.

Senam Aber es ist das Beste, was man machen kann. Wenn jemand sagt,

Senam kann ich in Türen reden, ist kein Problem.

Senam Aber du kannst, wenn du einen Bunnen graben willst, es gibt einen Bagger,

Senam willst du mit Hand graben oder mit einem Bagger, ich nehme einen Bagger.

Benny Guter Vergleich, ja. ich glaube, es steht jedem offen. Was hat Apostel Paulus

Benny gesagt? Aber ich glaube,

Benny Am meisten solltet ihr in den Zungen reden oder irgendwie sowas,

Benny hat er doch gesagt, irgendwie so in diese Richtung, dass man halt auf jeden

Benny Fall viel in den Zungen reden soll.

Benny Und das heißt ja auch, das steht uns einfach offen. Und es ist ja,

Benny wer im Geist betet, redet, der erbaut seinen Geist.

Benny Heißt es ja, und ich merke das voll, das erbaut mich total, wenn ich in den

Benny Zungen rede. Und ich glaube, deswegen steht es jedem von uns zu.

Senam Aber auf Französisch ist es gar klar gesagt, ich weiß nicht,

Senam wie das auf Englisch ist, aber wenn man in den Zungen redet,

Senam und redet so ein Mysterium.

Senam Ja.

Benny Mysteries. Also halt, ich weiß, was du sagst.

Senam Allein das reicht mir schon, damit ich in Zungen rede. Allein dieses Wort.

Benny Ja. Das ist krass, weil zum Beispiel manchmal, kennst du ja bestimmt auch,

Benny manchmal ist man sehr emotional und man weiß nicht, wie man beten soll.

Benny Weil man weiß nicht, welche Worte man nehmen soll.

Benny Und in solchen Momenten, wenn ich so sage, hey Gott, tritt vor mich ein mit

Benny unerspettlichen Säufzern und ich fange dann aber auch an, auch an den Zungen

Benny zu reden und einfach, weil mir fehlen die Worte. Kennst du das?

Benny Manchmal einfach diesen, man ist overwhelmed. Man hat so viele Emotionen.

Benny Und ich glaube, da ist es auch so eine Rasse Waffe, sage ich jetzt mal, die man im Glauben hat.

Senam Und man hat keine Ausrede. Ich sage immer wieder, ich denke,

Senam Ich habe ja ein bisschen Redeschwierigkeit, auch wenn man betet und Worte zu

Senam suchen, aber Gott ist so gut.

Senam Aber gut reden kannst du dann nicht. Im Zunge reden hast du keine Ausrede. Ja, das ist für jeden.

Benny Stimmt.

Senam Ja, das ist für jeden.

Benny Das habe ich noch nie so gesehen, das stimmt.

Senam Ich weiß ja, was ich weiß. Danke, deswegen für mich ist es super.

Senam Ich brauche nicht viel nachdenken, nur ein Wort zu sagen. Wenn das Wort nicht

Senam kommt, im Zunge reden, das geht schneller und direkt.

Senam Ja. Ja.

Benny Das stimmt, das stimmt. und

Benny Für dich ist Songrede wahrscheinlich ein täglicher Begleiter und es ist so eine

Benny Sache, wo du sagst, hey, das ist ein Thema, was ich mir mehr so repräsentiert wünsche.

Benny Du sagst, hey, das ist ein Thema, wo ich will, dass man viel mehr darüber redet.

Benny Oder sagst du so, hey, das ist, was jeder so persönlich machen soll.

Benny Ich rede jetzt nicht von unserer Gemeinde, ich rede allgemein.

Senam Man muss wissen, was das ist. Ich erzähle immer wieder, was für einen Vorteil

Senam wir haben, wenn wir in der Zunge reden.

Senam Zum Beispiel, viele Gaben kommen erst zu Vorschein, wenn du anfängst, in der Zunge zu reden.

Senam Dann fängt es an, sensibel zu werden, empfindlich zu werden.

Senam Wenn der Geist, wenn die Gegenwart Gottes ist, dann spielst du sofort.

Senam Es ist nicht anders als in der Zunge reden. Wenn du das machst,

Senam was verborgen ist, kommst du Vorschein.

Senam Wenn du das weißt, Da versuche ich mal zu erzählen.

Senam Aber es ist jedem überlassen, wenn du machst, mach es gut, wenn du nicht, mach es gut.

Senam Ja.

Benny Was sind deine

Benny so deine nächsten Ziele im Glauben? Hast du so ein paar Schritte,

Benny Sachen, die du machen willst, wo du sagst, hey, das ist eine Offenbarung,

Benny die ich noch haben will, hey, das ist das, was ich jetzt erreichen will?

Benny Hast du so, oder hast du sowas gar nicht?

Senam Dieses Jahr...

Benny Also ich rede nicht von Vorsätzen,

Senam Ich rede so davon,

Benny So im Glauben wirklich zu sagen, hey, ich will tiefer gehen, ich will...

Senam Tiefer sowieso. Tiefer sowieso. Ich sage immer, es ist...

Senam Ich muss das Wasser erreichen. Ich muss graben, bis ich das Wasser erreiche.

Senam Ja.

Benny Eigentlich weiß man ja gar nichts. Denke ich immer wieder so als Christ.

Benny Also man denkt, man hat nicht viel verstanden, es wird gefährlich,

Benny wenn man denkt, dass man was verstanden hat.

Benny Weil ich glaube dann, eigentlich wissen wir noch gar nichts davon.

Benny Ich meine, ich lese gerade die Offenbarung.

Benny Und ich muss sagen, ich will, weil mir das so wichtig ist, das in seiner Fülle

Benny aufzunehmen, lese ich am Tag maximal ein bis zwei Kapitel und lese mir dann

Benny noch die Notizen dazu durch, weil da ist so viel drin

Benny und ich will es nicht einfach nur so wie Entertainment lesen,

Benny sondern ich will, das ist die Offenbarung Jesu Christi, die Revelation

Benny und das ist so, krass, das muss man aufsaugen.

Benny Und das ist für mich gerade so, wo ich sage, das ist, was ich gerade will,

Benny ist, da so tiefer hineinzugehen, das so mehr und mehr zu verstehen.

Benny Das richtig cool ist, wir haben von der CBG, von unserer Gemeinde aus haben

Benny wir vor zwei Jahren das Buch der Offenbarung durchgenommen.

Benny Und das finde ich richtig cool, weil man hat auch diese Ressourcen,

Benny sich da so eine Bibellektüre einfach an der Schule anzuschauen.

Benny Und deswegen frage ich dich so, gibt es gerade so eine Sache,

Benny wo du sagst, hey, da will ich eine Offenbarung für dieses Bereich haben.

Benny Ich will gerade diese Gabe haben. Gibt es da irgendwas so bei dir gerade?

Senam Bei mir gerade ist einfach eine Ruhe, mit Gott zu gehen.

Senam Es passt genauso mit dem Thema, gerade in der Gemeinde, es ist so die Gegenwart Gottes.

Senam Sein Herz behören, bei ihm bleiben, gehen, wo er hingeht, macht, was er macht.

Senam Das ist aktuell, was bei mir ist.

Benny Und was glaubst du, wie berührt man das Herz Gottes?

Benny Oder was berührt das Herz Gottes?

Senam Ich frage den Heiligen Geist, zeig mir, wie ich das Herz des Vaters berühren kann.

Senam Ich kann nicht wissen. Der muss mich beibringen, also mir sagen, wie ich das mache.

Senam Wenn ich bitte, Heiligen Geist, zeig mir, wie ich den Vater erhebe,

Senam wie ich das Herz des Vaters anfasse, wie ich ihn berühre, zeig mir, wie ich das machen soll.

Senam Was menschlich gesehen, kann ich nicht wissen.

Benny Ja,

Benny jetzt mal ein anderes Thema. Du weißt ja, wir als Kinder Gottes,

Benny wir gehen ja immer so durchs Leben durch so unterschiedliche Phasen.

Benny Mal haben wir gute Zeiten, mal

Benny haben wir schlechte Zeiten, mal haben wir Freude, mal haben wir Trauer,

Benny mal haben wir, es gibt Zeiten von Hochzeiten, es gibt Zeiten von Beeiligungen,

Benny es gibt Zeiten von Geburten, es gibt Zeiten von Verlust und so.

Benny Und diese Sachen und jetzt bist du jemand, der

Benny auch schwere Zeiten in den letzten Jahren durchgemacht hat und wenn das etwas

Benny ist, was du für dich okay ist, darüber zu reden,

Benny du hast quasi ja Verluste gehabt in der Familie und die nicht einfach waren für dich.

Benny Kannst du so für jemanden, der zuschaut und der auch damit kämpft,

Benny vielleicht sagen, wie war es für dich?

Benny Und was hat dir geholfen, da nicht in Dunkelheit zu versinken,

Benny wenn du weißt, was ich meine?

Senam Das war schrecklich, weil es war sehr brutal, wie das Leben so sein kann.

Senam Nachher von drei Jahren hintereinander Geschwister verloren hat.

Senam Hätte ich gar nicht erwartet, dass es so ist, weil ich gedacht habe,

Senam dass wir alle berufen worden sind von Gott.

Senam Und unerwartet, so zack, zack, zack, zack, zack, war sehr hart, war sehr hart.

Senam Aber eines habe ich gewusst und weiß ich noch, dass Gott treu ist,

Senam auch wenn man nicht weiß.

Senam Weil es steht geschrieben, dass Gott gut ist. In dem Moment,

Senam was passiert ist, was schwer ist, als Mensch weiß man nicht,

Senam was es ist, aber Gott weiß.

Senam Gott ist alle unseren Vater, der weiß genau, was das ist.

Senam Dann einfach alles Gott geben und ihm vertrauen und weitergeben und einfach weitergehen.

Senam Und was wichtig ist, was mir geholfen hat, ist auch die Gemeinde.

Senam Ich kann mich daran erinnern, wo ich meine Frau gesagt habe,

Senam ich brauche jetzt die Gemeinde.

Senam Alle meine Gebete, als ich gemacht habe, sie schreien mir nichts.

Senam Ich brauche die Gemeinde. Ich

Senam brauche jetzt die Gemeinde, weil ich weiß es immer, wie ich bitten soll.

Senam Ich habe keine Frage. Ich stand da, wie soll ich jetzt das machen?

Senam Ich brauche die Gemeinde.

Senam Aber eins hat mich, genauso zu der Zeit, wo wir in der Gemeinde auch Treue haben,

Senam okay, Gott, du bist treu.

Senam Und was ich heute sagen kann, wenn sowas passiert, immer dran denken, dass Gott treu ist.

Senam Es tut weh. Es tut immer noch weh. Aber der, der Höchste ist treu. Weitergehen.

Benny Und als diese Sachen passiert sind, du diese Neichen gekriegt hast, war das für dich ähm

Benny schwer dann Gott als gut zu sehen? Oder war das für dich immer so unabhängig von dem, was passiert?

Benny Ich weiß, Gott ist gut und ich verstehe es nicht und ich preise es nicht trotzdem.

Benny Oder gab es so Momente, wo du gezweifelt hast?

Senam Gezweifelt habe ich nicht.

Benny Oder sagen wir so, nicht verstanden.

Senam Gezweifelt ist das falsche Wort. Ich habe nicht verstanden.

Senam Gott, wenn du so was gefällst, ich habe nicht davon gewusst.

Senam Warum hast du mir nicht erzählt?

Senam Du bist der Gott, der heilt.

Senam Ich habe gebetet, das ist nicht passiert. Ich war im Krankenhaus,

Senam ich habe gebetet, gebetet.

Senam Wenn du dir nicht mal, wann machst du das?

Senam Und wo alle nicht geglaubt haben, wo die ganzen Ärzte gesagt haben,

Senam es ist vorbei. Ich war der Einzige, der sagt, es ist nicht vorbei.

Senam Aber hey, zeig deine Helligkeit. Und am Ende bin ich raus.

Senam Aber Gott ist der Einzige, der alles weiß.

Benny Gott ist gut, egal was passiert.

Senam Egal was passiert. Aber ich sehe es so. Aber was alle anderen gesehen haben, habe ich nicht gewusst.

Senam Ich habe so erzählt, aber ich glaube, ich habe es an einige Leute schon berührt,

Senam wo ich gesagt habe, bis zum Ende glaube ich, dass was passieren wird. Ja.

Senam Weil Gott weiß, wie er alle erreicht. Ja, absolut.

Benny Und Gottes Wunsch ist ja immer Heilung, aber Gott ist souverän.

Benny Gott ist souverän. Und Gott schuldet uns keine Antwort.

Benny Und das ist, glaube ich, was so schwer manchmal ist, glaube ich,

Benny in solchen Momenten, wo man dann sich doch wünscht, dass Gott einen hinsetzt

Benny und sagt, pass auf, deswegen ist das passiert, aber das passiert halt nicht immer.

Benny Und was ist so der Punkt, gab es so einen Schlüsselmoment, wo du gesagt hast,

Benny jetzt bin ich nicht mehr traurig, oder war das mehr so ein, war das so

Benny Einfach mit der Zeit, mein Mann richtet seinen Fokus auf Jesus und Gott heilt.

Senam Ich fange vielleicht von Anfang an, damit man versteht, wo mein Bruder gestorben

Senam ist, habe ich angefangen zu beten.

Senam Weil, nee, es kann nicht so jung sein, dann etwas stimmt nicht.

Senam Ich habe angefangen zu beten und dann mit meiner Schwester, habe ich sie begleitet,

Senam ein Gebet, habe ich an Telefoniert, habe ich für sie gebetet,

Senam beim Krankenhaus, gebetet, gebetet, ist auch vorbei.

Senam Dann mit meinem großen Bruder, auch der Pastor ist.

Senam Dann mit meinem Schwester gestorben ist, dann haben wir angefangen,

Senam 40 Tage fasten und zu beten.

Senam Und es war so krasser bei mir, 40 Tage nicht vorbei, und dann mein Bruder ist gestorben.

Senam Und dann hat Gott, wie kann das sein? Das ist genau.

Senam Versuch, was zu verhindern. Wenn etwas in der Familie, etwas in der Luft ist,

Senam versuchst du zu entdenken. Ich habe 40 Tage zu beten, zu beten, zu beten.

Senam Und genau in der Zeit, das kann nicht sein.

Senam Ich habe deine Frage vergessen. Das ist gut erzählt.

Senam Leute.

Senam Aber wenn du etwas erlebst, wenn du nicht aufpasst, du wirst deinen Glaube verlieren.

Senam Weil ich kann nicht sagen dass ich nicht gebetet habe ich war voll im Gebet,

Senam und BAM ist was passiert in dem Moment ich kann dich nicht verstehen was willst du mir sagen,

Senam aber letztendlich habe ich erkannt dass Gott gut ist,

Senam das Leben geht weiter. Der wirst es immer noch zeigen, der wirst es immer noch

Senam machen, aber das Leben geht weiter. Ich versuche deine Frage zu...

Benny Alles gut, das hilft schon sehr und ich finde es sehr gut, was du sagst.

Benny Und für dich ist es so gewesen, hey, wenn ich es mal zusammenfassen kann,

Benny es ist passiert, du hast es nicht verstanden, es hat weh getan, es tut doch weh,

Benny aber ich glaube daran, Gott ist souverän, Gott ist gut und mit der Zeit,

Benny Gott heilt, aber Du erlebst wahrscheinlich auch Gott dadurch in einer anderen

Benny Intimität, vielleicht als jemand, der das nicht erlebt hat.

Benny Das ist auch so besonders.

Benny Und du hast es nicht verstanden, aber du hast nie gezweifelt, hast du gesagt.

Benny Für dich ist es so, dass dann, als Dinge passiert sind, war das so,

Benny du hast die Trauer, die menschlich ist, die auch richtig ist und dann hat die Trauer passiert.

Benny Gab es so Momente, wo du gemerkt hast, aber die Trauer versucht dich runterzuziehen?

Benny Und wie bist du damit umgegangen? Bist du dann aufgestanden und hast gesagt,

Benny nein, Jesu Namen mache ich nicht?

Benny Oder ist es passiert und dann hat mit deiner Frau und der Gemeinde, bist du der Hoch?

Senam Man braucht die Gemeinde. Allein schafft man das nicht. Es ist heavy,

Senam zu viel zu tragen. Es ist heavy.

Senam Und jeden Tag, fast jeden Tag, habe ich immer Bilder.

Senam Denke ich immer wieder dran, wie der Prozess. Es ist nicht nur eins,

Senam zwei, drei. Und denke immer wieder, mein Bruder und meine Schwester,

Senam jeden Abend, ab 17, 18 Uhr, 19 Uhr, dann komme ich immer dieses Bild,

Senam immer wieder, immer wieder.

Senam Ich habe das immer noch, aber ich weiß ja, wie man das abgibt.

Senam Und dann die Gemeindurch, die Gemeindurchgebet, die Pastorin,

Senam Familienkreisleiter, die Pastorin hat mir gesagt, man muss bewusst dagegen kämpfen.

Senam Man muss trauen, aber man muss auch aufstehen und sagen, es reicht,

Senam es reicht jetzt. Das reicht jetzt.

Senam Ansonsten, wenn ich nicht mal, dann komme ich nicht mehr raus.

Benny Ich glaube, es ist halt so, Trauer ist extrem wichtig und jeder Mensch trauert

Benny anders und es darf man nicht

Benny kleinreden, aber man darf nicht daran versinken oder den Geist der Traurigkeit zulassen.

Benny Weil viele wissen sich, ob es sich ein Geist der Traurigkeit,

Benny der einen versucht, den hatte ich auch schon und das ist dann krass,

Benny weil der das kommt dann plötzlich und dann bist du plötzlich traurig.

Benny Und man muss dann wissen, okay, die Trauer ist gesund, aber irgendwann darf

Benny man nicht den Geist der Traurigkeit einladen.

Benny Und das ist, glaube ich, halt voll krass, wo man einfach mit dem Heiligen Geist

Benny gehen muss, was du ja auch gerade meintest, dagegen kämpfen ist ja nicht gegen

Benny die Trauer, sondern ist ja gegen den Geist der Traurigkeit sozusagen,

Benny dass man darin nicht versinkt.

Benny Und jemand, der jetzt vielleicht noch mit Trauer zu kämpfen hat,

Benny was würdest du, der vielleicht gerade zuhört, zuschaut, was würdest du der Person denn so raten?

Benny Also wenn es eine Sache gibt, die du sagen würdest, hey,

Senam Ich werde jetzt der Person sagen, weinen, wenn ich weinen muss.

Senam Weinen bist du. Weinen einfach richtig.

Senam Weinen, weinen, weinen. Und dann geht einfach den Fall Jesus geben.

Senam Ganz einfach. Ich habe in der Gemeinde eine Schwester, die hat kein Wort.

Senam Der ist einfach zu mir gekommen. Wie würdest du Sinn haben gehen?

Senam Er ist gekommen, bin gesessen. Wie geht es dir? Das hat mir schon gereicht.

Senam Hast du nicht viel gesagt?

Senam Ja

Senam Also wenn jemand das hat, werde ich einfach versuchen, einfach content mit der

Senam Person zu haben, mit der Person zu reden, einfach ganz normal reden,

Senam aber ich werde die Person begleiten, einfach die Trauer zu machen,

Senam aber wenn es vorbei ist, dann ist es vorbei, Schluss.

Benny Ja,

Benny danke, dass du da so ehrlich drüber redest. Ich glaube, das kann Menschen echt wirklich helfen.

Benny Und genau, ich glaube, auch wenn Leute irgendwie Hilfe brauchen,

Benny ich glaube einfach meine Empfehlung auch an Leute einfach Gemeinde zu suchen

Benny und genau es gibt gute auch Websites,

Benny die helfen Gemeinde zu finden glaube ich, wenn Leute jetzt gerade zuhören online

Benny oder zuschauen und nicht wissen wie man es findet, gibt es Möglichkeiten Gemeinde

Benny also Websites wo man seinen Ort eingibt und dann wird eine Gemeinde vorgeschlagen ja

Senam Aber was wichtig ist kann ich noch ergänzen man muss Gott nicht einklagen man

Senam kann schnell Gott einklagen,

Senam Du kennst das Wort? Warum? Braucht man nicht sagen. Wenn es weh tut,

Senam braucht man das nicht sagen.

Benny Ich erinnere mich daran an eine Person aus der Gemeinde, wo die Tochter gestorben

Benny ist, nach ein paar Wochen nach der Geburt.

Benny Die Person hat dann nach ein paar Jahren gesagt, ich weiß bis heute nicht, warum es passiert ist.

Benny Aber die Person hat davon nicht ihren Glauben verloren.

Benny Und ja, in meiner Familie auch. Jemand, der

Benny Die Tochter auch, ich weiß nicht, ob es eine Totgeburt war oder kurz danach

Benny war und das war auch sehr hart und die Mutter war dann traurig und dann hat

Benny Gott zu dieser Person gesagt,

Benny warum suchst du mich unter den Toten?

Benny Und dann hat die Person in meiner Familie gesagt, hey, das war der Punkt,

Benny wo ich wusste, meine Tochter ist mit Jesus und es hat ihr so geholfen.

Benny Und das ist für mich voll inspirierend, weil Gott weint mit uns,

Benny wenn es dran ist zu weinen

Benny und Gott spricht zu uns das Rema-Wort, was wir hören müssen in diesen Momenten

Benny und er hilft uns daraus dann.

Benny Und ich glaube, das ist so eine Sache, wo

Benny wir als Kinder Gottes auch mit Realität

Benny echt und offen sein dürfen. Ja, es gibt Momente, wo wir Schmerz haben,

Benny aber wie sagt die Bibel, Joy comes of the morning, die Freude kommt am Morgen.

Benny Und ich glaube, das ist, wo wir die Hoffnung haben, auch, dass wenn Leute zum

Benny Herrn gehen, das sage ich dann Leuten auch meistens, hey, dem Person geht es besser als uns.

Senam Ja.

Benny Das darf man auch nicht vergessen wir hatten letztes Jahr oder vor zwei Jahren

Benny einen Freund aus der Gemeinde der auch, wo der Vater

Benny gestorben ist und dann war auch echt heftig für ihn, aber da haben wir auch

Benny drüber geredet hey, ihm geht es besser jetzt ihm geht es besser als uns jetzt

Benny hier und ich glaube das ist halt voll der Trost, wenn man weiß hey,

Benny die Person ist jetzt bei Jesus gerade ja,

Senam Bei mir was Jürich weiß, ist die Frequenz.

Senam Ja, ja.

Senam Das war, was wir ein Jahr und dann zehn Jahre oder zwanzig Jahre.

Senam Aber die Frequenz, wie schnell, das war was, was wirklich war.

Senam Mein kleinen Bruder weiß ja, weil er hat auch Jesus genommen durch mich. Ja.

Senam Und dann, ja, aber was ich noch sagen möchte ist, vielleicht hilft auch,

Senam diese Panik nicht zu haben.

Senam Weil immer habe ich angefangen, Panik zu haben. Wenn jemand anruft, denke ich wieder was.

Senam Was passiert hier? Was kommt demnächst? Das muss man, nee. Nicht so was.

Benny Und wie hast du das geschafft zu überwinden?

Senam Meine Familie gehört Gott. Alle meine Familienmitglieder gehören Gott.

Senam Gott wach auf jeden von uns. Jeden anzuhalten.

Senam Wenn die rausgehen, Gott wach.

Senam Es ist ein Unglaube. Es ist eine Art von Unglaube. Wenn du Angst hast,

Senam was passiert, wenn die weg sind.

Senam Die sind Kinder Gottes alle. Gott passt schon auf die.

Senam Wow.

Benny Das ist eine sehr tiefe Wahrheit.

Senam Wow.

Benny Krass.

Benny Ich finde es voll schwer, da zu einem nächsten Thema zu gehen,

Benny weil es so ein kratzes Thema ist.

Senam Wow.

Benny Gott ist gut.

Senam Amen.

Senam Ja.

Benny Glaube ist ich finde, Glaube ist so die

Benny wichtigste Sache im Leben. Also Jesus ist das Wichtigste, aber Glaube im Alltag

Benny einfach zu haben und mit Jesus zu gehen und

Benny ich meine, ich habe eine Zeit lang ohne Gott gelebt und es war furchtbar und

Benny ich bin emotional so kaputt gegangen dadurch und ich will da nie wieder zurück

Benny und ich finde, du bestimmt auch nicht und

Benny es ist so krass, dass man diesen Beistand hat und ich glaube einfach,

Benny es ist so wichtig finde ich, dass die Welt erkennt, Gott ist real,

Benny Gott ist Liebe und dadurch können Menschen einfach

Benny Heilung erfahren und Beistand erfahren.

Senam Ja.

Benny Ähm, ja. Wie würdest du sagen, jetzt ähm,

Benny Geht es weiter im Sinne von Musikprojekte, weil ich so ein bisschen jetzt dann

Benny so zum Schluss kommen will, mit

Benny dem noch so wissen will, aber wie es so weitergeht mit dem Thema Musik.

Benny Da hatten wir ja am Anfang ja drüber geredet, dass du ja was gemacht hast und

Benny Gott gibt dir jetzt mehr und so.

Benny Und da, wo du jetzt schon drüber reden kannst, wie hast du so konkrete Pläne

Benny jetzt, wo du sagst, hey, ich habe ein paar Projekte, die ich machen will.

Benny Gibt es so Sachen, wo du sagst, hey, ich plane gerade im Gebet ein paar Sachen.

Benny Wie gesagt, du musst nichts verraten, sondern einfach nur so oberflächlich,

Benny es gibt Sachen, die ich machen will oder so. Oder, ja.

Senam Also das Haupt, das Haupt ist erstmal Adventgottesdienst.

Benny Halleluja.

Senam Das ist volle Kanne das Hauptstadt Gottesdienst aber ich bin im Gebet weil ich weiß ja das ist,

Senam wir haben noch nicht angefangen ich weiß was Gott mir gegeben hat wie dieses

Senam Gehör wie ich das Musik verstehe was ich sehe wenn man nicht spielt ich habe

Senam gar nicht mehr die Einzelnen oder Einzelnen davon angefangen aber ich will nicht mehr,

Senam loslösen und versuche, was zu machen.

Senam Ich warte, wenn Gott sagt, mach so, nimm den Weg.

Senam Ich habe schon eine Idee, ein paar Ideen, aber ich warte, wenn Gott sagt,

Senam Kairos, den richtigen Moment, die richtige Zeit, dann mache ich.

Senam Ja.

Senam Ich habe Essen nicht eilig. Nein, nein. Mit Gott muss man nicht Essen eilig haben.

Senam Wenn man was hat, kann man sehen.

Benny Gott hat alle Zeit.

Senam Weil er möchte, wenn ich was mache, oder wenn wir was machen,

Senam das sollte Volltreffer sein. Das sollte Wirkung haben. Und Wirkung zu haben, muss man warten.

Senam Ja.

Benny Wie kannst du so ein bisschen erzählen, wie schaut so dein, oder euer,

Benny ihr macht das jetzt zusammen, euer Prozess der Vorbereitung aus?

Benny Für einen Adventskottesdienst, ist es so ein ähm, wir beten,

Benny dann gibt uns Gottes Thema und dann gibt er uns Liederlisten oder so, dann gibt es da so,

Senam Was ist das? Also ich sag immer, bei uns haben wir,

Senam Weihnachten fängt immer im Januar an. Weil es geht um sich einfach Musik zu

Senam suchen, so man beten und wir sind, wir bereiten uns vor, wir positionieren uns,

Senam genau, für was kommen wird.

Senam Und dann was will Gott sagen, was ist Lied, wir machen möchten.

Senam Wir warten halt, aber wir wissen dann, was kommt.

Senam Und ungefähr habe ich ein Bild schon, ich habe schon ein Bild.

Senam Aber ich lasse dieses Bild von Gott bestätigt.

Senam Ob das so ist oder nicht so. So fängt es an.

Benny Okay, und dann die nächsten Schritte sind so, oder sagen wir mal so,

Benny wie lange dauert es, bis ihr so von Gott den Titel zum Beispiel bekommt?

Benny Ja, es war ja Joy to the World war es ja, dann war es, was war das andere nochmal?

Benny Joy to the World erinnere ich mich noch. Letters Adore?

Senam Letters Adore war das erste, der erste Ziel für Letters Adore.

Senam Und das nächste war wie war das nochmal?

Senam Good News. Good News. Es ist so, bei mir ist, ich habe voll alles drin.

Senam Aber ich lasse auch meine Frau

Senam das auch haben. Ja. Genau. Ich mache nicht alleine, ich will so und so.

Senam Den nächsten Kühl habe ich schon.

Benny Ja, cool.

Senam Aber ich weiß meine Frau hatte auch. Genau. Ja, cool. Ja, dann warte ich immer

Senam wieder, wenn ich sage, hey, wie denkst du, wenn es so ist?

Senam Dann weißt du, okay, das ist es. Ja, cool.

Benny Und wann hast du den Titel gekriegt? Hast du den schon vor langem gekriegt?

Senam Oder weil, oder... Nee.

Senam Ich weiß ungefähr, in welche Richtung das sein will.

Senam Und dann durch die Lieder, die wir haben, wir haben letztes Jahr zwei Lieder

Senam gehabt, wenn wir die zwei Lieder haben, das passt, okay, das passt auch.

Senam Es ist eine totale Einigkeit zwischen uns.

Benny Ja. Ja, und wie viel Zeit nimmt das so ein?

Benny Ich meine, ihr beide seid Eltern, du hast einen Vollzeitjob, Gemeinde.

Benny Und wie macht ihr das? Nehmt ihr euch einen Tag die Woche dafür oder macht ihr

Benny das immer so nebenbei, wenn es Zeit ist?

Senam Ja, man nimmt es nebenbei. nebenbei. Und bei mir die Lieder ich machen oder

Senam ich muss auch die Stimme noch machen, dann bei denen die Kinder schlafen, dann mache ich das.

Senam Dann muss ich alles wieder selber schreiben und so. Aber,

Senam Gute Herausforderung, sozusagen. Halleluja. Es ist ein Segen. Ja. Und ein Segen.

Senam Cool.

Senam Es ist viel Herausforderung, aber es ist ein Segen. Ja.

Benny Also ich finde, man sieht schon, von dem, wo man angefangen hat und jetzt den

Benny dritten hatte, es wird immer besser und man lernt immer mehr.

Benny Man auch als Techniker lernt man auch immer mehr dazu, was man machen kann und

Benny wie man Sachen optimieren kann.

Benny Und ich finde es cool, weil was ich liebe ist, man sieht so schön,

Benny wie der Leib Christi funktioniert.

Benny Jeder hat eine Gabe, jeder hat ein Talent und alle bringen das rein. Und das ist so krass.

Senam Hast du das gesehen? Das ist mein Ziel. Das ist, was wir mögen.

Senam Also wir möchten das Zimmer funktionieren.

Senam Und wollen wir auch so beibringen. Jeder hat so eine Fähigkeit.

Senam Und diese einzelnen Fähigkeiten müssen wir auch,

Senam befördern oder fördern, genau, unterstützen. Wenn jemand in so einem Bereich gut ist, mag ich das.

Senam Und es tut gut, nicht dass wir, die vorne sind. Nein, nein, nein,

Senam es geht nichts darum. Es geht um die ganze Gemeinde.

Benny Ein ganzer Leib. Das ist so cool.

Senam Wow.

Benny Ich freue mich schon auf den nächsten. Es ist ja neun Monate.

Benny Aber es geht schneller vorbei, als man denkt.

Senam Ja. Es will mehr werden.

Senam Wir wissen ja auch, letztes Mal war es sehr herausfordernd. Es ist auch gut so.

Benny Aber so wächst man auch. Das ist das Kostbar.

Senam Halleluja.

Benny Selam, ich bin dir echt dankbar für die Zeit, die du dir genommen hast.

Benny Wir sind schon sehr weit, würde ich sagen.

Benny Und ich finde es eigentlich einen ganz guten Punkt, einfach wirklich zu sagen, hey,

Benny wir haben viel, viel mitgeben können für die Personen und möchte aber auch gerne

Benny nochmal dir, wenn du etwas auf dem Herzen hast, dir die Möglichkeit geben,

Benny das zu teilen, wenn du noch was hast.

Benny Und manchmal haben Gäste was auf dem Herzen, wenn du sagst, ich bin einfach

Benny glücklich, ich bin froh hier zu sein, dann ist das auch okay,

Benny aber ich will halt jedem die Möglichkeit geben, wenn er was sagen will.

Senam Ich glaube, habe ich nicht so viel, aber wenn ich diese Impulse jetzt habe,

Senam was wir alles gerettet haben, bist du das...

Senam Nicht zweifeln oder nicht verzagen, wie man das sagt, dass Gott gut ist.

Senam Manchmal stellt man die Frage, wieso mit mir, warum mit mir so ist.

Senam Aber Gott hat für uns alle einen guten Plan.

Benny Gott ist souverän und Gott weiß, was wir brauchen, wann wir es brauchen, wie wir es brauchen.

Senam Ich kann ihnen nur danken, wenn ich jetzt durchschaue, wo ich war.

Senam Und ich kann einen roten Faden finden, was alles mit mir gemacht hat als Baby.

Senam Wir haben nicht viel erzählt, es gibt nur viel zu erzählen.

Senam Wenn ich jetzt bis hier sehe, kann ich nur Danke sagen. Und genau jetzt würde

Senam ich sagen, die Leute, die Trauer haben, das habe ich gelernt.

Senam Danke zu sagen für die Zeit, wie man mit den Menschen gehabt hat.

Senam Ja.

Senam Da habe ich auch gelernt, danke dafür, dass ihr diese kussbare Zeit habt.

Senam Manchmal gibt es Schwierigkeiten, aber trotzdem die Zeit, die wir gemeinsam

Senam gehabt haben, das war ein Geschenk.

Senam Danke dafür und im Loben dafür, im dafür preisen.

Senam Ja.

Benny Ich glaube, man fängt auch an, nochmal neu Gemeinschaft zu schätzen, wenn man wenn man es äh

Benny Wenn man das,

Benny wenn man durch sowas durchgeht. Ich meine, von meiner deutschen Seite meine

Benny beiden Großeltern sind schon verstorben.

Benny Und jetzt, wo ich älter bin, denke ich, boah, es gibt so viel,

Benny was ich meinen Großeltern fragen würde.

Benny Ich meine, die sind mein Opa, der ist 1906 geboren.

Benny Das muss ich mir mal vorstellen. 1906. der hat gelebt, dass die Titanic da war

Benny der hat den ersten Weltkrieg unterlebt, den zweiten Weltkrieg deutsche

Benny also die Wiedervereinigung, alles und ich denke mir so, weißt du,

Benny wenn du also er ist 1998 ist er gestorben

Benny aber ich meine da war ich fünf weißt du, natürlich zu dem Zeitpunkt hast du

Benny das Gefühl nicht aber ich denke mir so, mit dem Wissen was ich jetzt habe,

Benny wenn er jetzt noch leben würde ich würde ihn so viel fragen.

Benny Und ich glaube, das ist so dieses Man realisiert oft danach,

Benny wie kostbar doch diese Zeit ist.

Benny Und wie du gesagt hast, man sollte dankbar sein für die Zeit, die man hatte.

Benny Weil es schneller gehen kann, als man denkt. Und einfach dankbar zu sein,

Benny glaube ich, für die Leben von Leuten, glaube ich, ist so wertvoll. Und halt, wenn man so

Benny Besondere Zugänge hat zu Leuten, die auch so viel erlebt haben,

Benny ist auch zu schätzen, finde ich, voll, weise, weise.

Benny Also Leute, die immer so krasse Sachen durchgemacht haben, auch mit denen zum

Benny Beispiel für mich jetzt, ne,

Benny zu reden und ich war fünf, wie gesagt, deswegen kann man das fünfjährig nicht

Benny erwarten, sowas zu wissen, aber halt, ich glaube, Leute, die vielleicht die

Benny Möglichkeit haben, man kann da so viel lernen und auch einfach das schätzen, denke ich.

Senam Ja, ich habe noch ein Wort.

Senam Ja.

Senam Genau. Wenn man die Zeit hat, zu versöhnen, einfach machen.

Senam Ja. Oh ja.

Benny Vergehung ist wichtig.

Senam Nicht warten. Einfach sofort machen. Ja. Weil man weiß nicht, was morgen kommt.

Benny Ja. Die Bibel sagt, lasst nicht die Sonne unter eurem Zorn untergehen.

Benny Und ich finde, das ist eine sehrere Weisheit, die ich versuche,

Benny Immer zu praktizieren, die ich nicht immer schaffe, muss ich ehrlich sein.

Benny Aber ich bin stets bemüht.

Senam Ja, vielleicht auch. Genau so.

Benny Aber wie du sagst, es ist wichtig.

Benny Es ist wichtig, sich zu versöhnen. Es ist wichtig, Vergebung auszusprechen. Wichtig.

Benny Und ich glaube, das ist...

Benny Weise. Weise Worte zum Schluss.

Senam Ja, ich weiß, warum ich da gestartet habe. Ja, hallelujah. Ja, ist wichtig.

Senam Ja.

Senam Wow.

Benny Sedam, vielen Dank für deine Zeit.

Senam Benni, danke für deine Zeit.

Benny Schön, dass du da warst.

Senam Danke. Danke für die Fragen.

Benny Und ich freue mich, wenn wir es wieder machen.

Senam Ich würde gerne wieder machen. Jetzt bin ich jetzt in die Fahrt gekommen.

Senam Am Anfang war ich ein bisschen, aber jetzt...

Benny Ich weiß, am Anfang hast du mich immer sehr verwirrt angestellt.

Senam Ja, genau. Ich war ein bisschen Aber jetzt bin ich einfach angekommen.

Benny Aber das ist gut, weil das heißt, nächstes Mal kommst du in eine Schnellanfahrt,

Benny weil du weißt, wie es funktioniert.

Benny Und dann machen wir eine zweite Runde. Ich freue mich schon drauf.

Benny Danke für deine Zeit. Und einen wunderschönen Abend wünsche ich dir noch.

Senam Danke.

·

Shownotes

In dieser Episode spreche ich mit Senam Adjamah über seine Reise von Togo nach Deutschland, seine kulturellen Wurzeln und seinen tiefen Glauben, der besonders in Zeiten von Verlust und Schmerz gewachsen ist. Senam erzählt offen von seiner großen Familie, seinen Anfängen in der Musik und dem inneren Hunger nach Wahrheit, der ihn schon früh geprägt hat.

Wir sprechen darüber, wie Gott ihn Schritt für Schritt geführt hat – von seinen ersten Glaubensfragen bis zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus. Auch seine Ankunft in Deutschland, der Einstieg in die IT-Branche und die Herausforderung, Beruf, Familie und Gemeinde miteinander zu verbinden, kommen ehrlich zur Sprache.

Besonders bewegend wird es, als Senam von schweren Verlusten innerhalb seiner Familie erzählt. In kurzer Zeit mehrere Geschwister zu verlieren, hat seinen Glauben geprüft – und gleichzeitig vertieft. Wir sprechen über Trauer, Vertrauen, die Kraft der Gemeinschaft und darüber, wie Gottes Treue auch im Schmerz trägt. Senam ermutigt dazu, das Herz Gottes zu suchen und ihm in jeder Lebensphase zu vertrauen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gebet, geistlichem Wachstum und der Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes. Senam teilt, wie Musik, Anbetung und eine lebendige Beziehung zu Gott sein Leben geprägt haben – und warum Identität in Christus das Fundament für alles ist.

🎧 Diese Episode ist für alle, die durch Herausforderungen gehen, im Glauben wachsen wollen und neu entdecken möchten, wie treu Gott in jeder Lebensphase ist.

🙏 Danke fürs Zuhören! Ich wünsche dir, dass dich dieses Gespräch stärkt, ermutigt und deinen Blick neu auf Gottes Treue richtet.

👉 Thema: Glaubensreise, Verlust und Trauer, Identität in Christus, Gebet, Gemeinschaft  
👉 Format: Persönliches Gespräch über Lebensweg, Herausforderungen und geistliches Wachstum


KAPITELMARKEN
00:00:00 Intro 
00:00:41 Der Wert von Offenbarung
00:02:39 Die Suche nach Identität
00:10:14 Der Weg nach Deutschland
00:15:17 Wurzeln in Togo
00:17:05 Die deutsche Staatsbürgerschaft
00:19:10 Glaube und Familie
00:20:48 Die Entdeckung des Glaubens
00:29:14 Der Weg zur persönlichen Erweckung
00:38:44 Gottes Liebe neu entdecken
00:40:42 Offenbarung und Glaube
00:51:29 Musik als Ausdruck des Glaubens
00:54:42 Der Einfluss der Gemeinde
00:59:12 Identität in Christus finden
01:04:45 Gottes Führung durch Lebensphasen
01:07:34 Ein Herz für Menschen
01:12:01 Wie betet man richtig?
01:14:45 Gottes Stimme hören
01:15:16 Gottes Gegenwart erleben
01:20:10 Trauer und Hoffnung
01:44:26 Gottes Treue in schweren Zeiten
01:51:37 Trauer zulassen und Heilung finden
01:52:39 Die Bedeutung von Gemeinschaft
01:57:12 Glauben im Alltag leben
01:58:54 Musikprojekte und Gottesdienstvorbereitung
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Häufige Fragen

Worum geht es in Folge #11 von LebensWert?+
Um Senam Adjamahs Lebensweg von Togo nach Deutschland und darum, wie sein Glaube gerade durch schwere Verluste tiefer geworden ist – mit den Themen Trauer, Vertrauen, Gemeinschaft und Gottes Treue.
Wer ist Senam Adjamah?+
Senam stammt aus Togo, lebt in Deutschland, arbeitet in der IT-Branche und engagiert sich in seiner Gemeinde. In dieser Folge erzählt er offen aus seinem Leben und Glauben.
Kann Glaube durch Trauer und Verlust wirklich wachsen?+
Senams Erfahrung zeigt: ja. Nicht weil der Schmerz kleiner wird, sondern weil Vertrauen, Gemeinschaft und Gottes Nähe gerade in der schweren Zeit erfahrbar werden.
Wo kann ich die Folge hören?+
Direkt hier auf der Seite über den Player – oder bei Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die Links findest du oben unter dem Player.
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